Ich bin’s wieder! (Part 1)

Im vorherigen Semester habe ich mich bereits theoretisch mit dem Thema Self-Branding im künstlerischen Kontextbeschäftigt. In diesem Semester möchte ich den Fokus auf praktische Experimente legen und untersuchen, wie sich eine künstlerische Identität aktiv entwickeln und kommunizieren lässt.

Der experimentelle Teil meines Projekts besteht aus mehreren Elementen:

Ein wichtiger Schritt ist die Analyse meines bestehenden Instagram-Accounts. nstagram ist für viele junge Künstler:innen eine der wichtigsten Plattformen, um ihre Arbeiten zu präsentieren, Kontakte zu knüpfen und eine eigene visuelle Identität aufzubauen. Deshalb möchte ich zunächst den aktuellen Stand meines Accounts analysieren.

Dabei werde ich untersuchen, welche Inhalte ich bisher poste, wie sie visuell aufgebaut sind und wie sie von meinem Publikum wahrgenommen werden. Besonders interessieren mich Fragen wie: Welche Beiträge bekommen die meisten Reaktionen? Welche Art von Content funktioniert besser – zum Beispiel fertige Arbeiten, Einblicke in den Prozess oder persönliche Inhalte? Außerdem möchte ich analysieren, wie konsistent meine visuelle Sprache ist und ob mein Profil bereits eine klare künstlerische Identität vermittelt.

Auf Basis dieser Analyse plane ich, verschiedene Content-Formate und Präsentationsweisen auszuprobieren. Das kann zum Beispiel bedeuten, unterschiedliche Arten von Posts zu testen, neue visuelle Strategien zu entwickeln oder stärker Einblicke in meinen kreativen Prozess zu geben. Durch diese Experimente möchte ich beobachten, wie sich meine Online-Präsenz verändert und welche Formen der Darstellung besonders positiv aufgenommen werden.

Zusätzlich möchte ich Gespräche bzw. kleine Interviews mit Menschen führen, die mich aus unterschiedlichen Kontexten kennen. Ziel ist es herauszufinden, wie andere meine Persönlichkeit und meine kreative Arbeit wahrnehmen. Dadurch möchte ich besser verstehen, ob meine Außenwirkung mit meinem eigenen Selbstbild übereinstimmt.

Durch diese Experimente möchte ich untersuchen, wie Self-Branding praktisch funktioniert und welche Strategien jungen Künstler:innen helfen können, ihre Arbeit sichtbarer zu machen.

Ein weiterer Teil des Projekts sind Gespräche mit Menschen aus meinem Umfeld, die mich aus unterschiedlichen Kontexten kennen. Ziel ist es herauszufinden, wie andere meine Persönlichkeit und meine kreative Arbeit wahrnehmen. Dadurch möchte ich besser verstehen, ob meine Außenwirkung mit dem Bild übereinstimmt, das ich selbst von mir habe.

Bis dann 🫲

UPD: Falls DU Gedanken oder Feedback hast, kannst sie gerne in die Kommentare schreiben 🙂 Oder mir auch persönlich sagen, ich freue mich! 🐝

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