Erkennungsmerkmale von Sportdokumentationen 

Nach der Produktion meines Werkstücks – einer etwa zweiminütigen Sportdokumentation – geht es nun in die Post-Production. Dafür müssen aber noch die häufigsten Merkmale von Sportdokumentationen herausgearbeitet werden, um diese auch mit in das Video einfließen lassen zu können.

Wie sich bereits in früheren Blogposts herauskristallisiert hat, sind Sportdokumentationen – egal, ob in voller Spielfilmlänge oder im Serienformat – in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Bestandteil der medialen Sportberichterstattung geworden. Sie verbinden nicht nur dokumentarische Elemente mit dramaturgischen und vor allem auch emotionalen Stilmitteln, sondern stellen diese sportlichen Ereignisse zusammen mit den Athlet:innen, Teams und Entwicklungen einem breiten Publikum zur Verfügung. Dabei gibt es bestimmte Erkennungsmerkmale, die das Format „Sportdokumentation“ von fiktionalen Sportfilmen aber auch der klassischen Berichterstattung bzw. anderen Dokumentarfilmen unterscheidet. Charakteristisch sind insbesondere die Inszenierung von Spannung, eine starke emotionale Dramaturgie, die Personalisierung von Sportler:innen und die Verbindung von Informationen und Unterhaltung. 

Inszenierung des Sports

Sportliche Ereignisse werden in Sportdokumentationen sowohl inszeniert und auch dramatisiert. Das ist eines der zentralen Merkmale dieses Formats. Die Sportart wird dabei nicht (nur) als Wettkampf dargestellt, sondern (auch) als eine Geschichte mit Höhe- und Tiefpunkten, Konflikten und Problemen und Wendungen. Oft orientiert sich die Dramaturgie in Sportdokumentationen auch an klassischen Erzählstrukturen mit einem Aufstieg, einer Krise und einem Triumph bzw. Erfolgserlebnis. Es gibt oft eine gezielte Kameraführung (variiert je nach Sportart), Musik und Schnitttechniken, die auch dazu dienen, die Emotionalität zu steigern und die Zuschauer:innen stärker und intensiver an die Ereignisse und die Sportart zu binden. Ein Beispiel dafür sind Zeitlupen, Nahaufnahmen oder dynamische Musik und Soundeffekte, die sportliche Leistungen, Erfolge oder Ereignisse heroischer bzw. in einem anderen Licht erscheinen lassen. Dadurch entsteht eine emotionale Dramatisierung, die über den Sport selbst hinausgeht. 

Gleichzeitig haben Sportdokumentationen auch eine besondere visuelle Gestaltung. Ihre Bildsprache ist entscheidend für die Wirkung des gesamten Formats. Dazu gehören dynamische Kamerabewegungen, schnelle Schnitte oder spektakuläre Perspektiven. All das erzeugt beim Publikum ein Gefühl von Geschwindigkeit, Action und Intensität. Allein Sportübertragungen schaffen bereits eine eigene sogenannte „textuelle Realität“, die sich vom eigentlichen Sportereignis abhebt. Das wird bei Sportdokumentationen als eigenes Format noch zusätzlich verstärkt. Durch ihre Inszenierung wird der Sport gleichzeitig zu einem Unterhaltungsformat. Sportdokumentationen nutzen diese visuellen Mittel gezielt, um Spannung zu erzeugen und emotionale Ereignisse hervorzuheben und zu verstärken. Dabei werden häufig auch Interviews mit Originalaufnahmen und Archivmaterial kombiniert. So verschmelzen Authentizität und Inszenierung miteinander.

Diese Verschmelzung zwischen Inszenierung und Authentizität ist ein weiteres Merkmal von Sportdokumentationen. Das Format ist stark bearbeitet und absichtlich dramaturgisch gestaltet. Trotzdem vermitteln Sportdokumentationen einen Eindruck bzw. ein Gefühl von Realität, Unmittelbarkeit und Menschlichkeit. Dazu verhelfen vor allem exklusive Einblicke hinter die Kulissen, persönliche Interviews oder Originalkommentare aus Wettbewerben. Sportdokumentationen balancieren zwischen dieser dokumentarischen Authentizität und einer kommerziellen Unterhaltung, um reale Ereignisse mit emotionalen, dramaturgischen Erzählstrukturen zu verknüpfen. Allerdings besteht immer die Gefahr, dass gesellschaftliche oder politische Aspekte einer Sportart zugunsten dieser konsum- und unterhaltungsorientierten Perspektive vernachlässigt werden.  

Personalisierung von Athlet:innen 

Ein weiteres Erkennungsmerkmal von Sportdokumentationen ist die Personalisierung der Athlet:innen. Das Format konzentriert sich häufig auf eine bzw. mehrere Personen, die diesen Sport ausüben. Oft stehen auch ganze Mannschaften oder Teams im Rampenlicht. Sie alle haben eins gemeinsam: Sie erzählen ihre persönlichen Geschichten. Dadurch erscheint der Sport viel individualisierter, zugänglicher, nahbarer und emotionaler.  Zuschauer:innen identifizieren sich mehr mit den Personen hinter dem Sport als nur mit den sportlichen Abläufen davon. Dadurch wird gleichzeitig auch mehr Aufmerksamkeit auf den Sport gelenkt und aber auch zunehmend Unterhaltungselemente integriert. Persönliche Geschichten, Einblicke und Hintergründe sowie emotionale Interviews verstärken die Nähe zwischen Publikum und Sportler:innen, die sonst so unnahbar wirken. Es macht sie menschlicher. Gleichzeitig werden die Athlet:innen zu medialen Figuren, fast schon Schauspieler:innen, deren persönliche Entwicklung genauso wichtig wird, wie deren sportliche Leistungen. 

Infotainment

Ein weiteres Merkmal des Formats ist die Verbindung von Informationen und Unterhaltung – das sogenannte Infotainment. Sportdokumentationen sind eine Mischung aus Informationsvermittlung über den Sport und eine Form der Unterhaltung. Einerseits liefern sie Hintergründe, historische Entwicklungen oder erklären gesellschaftliche Zusammenhänge. Andererseits stehen vermehrt Unterhaltung, Emotionalisierung und Inszenierung im Vordergrund. Die Grenze zwischen journalistischen Dokumentationen und medialer Inszenierung verschwimmt zunehmend. Besonders populärere Sportdokumentationen konzentrieren sich verstärkt auf spektakuläre Geschichten und (emotionale) Konflikte als auf eine kritische, wissenschaftliche Analyse des Sports. 

Sportdokumentationen nutzen diese Spannungen und Konflikte gezielt aus. Dabei kann es sich um verschiedenste Dinge handeln: Rivalitäten zwischen Sportler:innen oder Mannschaften, Niederlagen, Verletzungen oder persönliche Krisen. Diese werden oft ausführlicher dargestellt, so dass ein späteres Erfolgserlebnis umso mehr und stärker wirkt. Sportdokumentationen werden vermehrt zu einem Trend der Streamingkultur, in der solche emotionalen Geschichten oder persönliche Konflikte eine viel zentralere Rolle spielen. Ein gutes und oft angeführtes Beispiel in dieser Blogbeitragsserie, ist „Drive to Survive“. 

Gleichzeitig bieten Sportdokumentationen auch einen Einblick in gesellschaftliche Werte und kulturelle Vorstellungen. Der Sport selbst dient oft als Symbol für Leistungsbereitschaft oder Disziplin. Außerdem wird er als nationale Identität dargestellt (siehe beispielsweise die Fußball-WM 2026). Das wird durch Inszenierungen oder das Infotainment noch zusätzlich verstärkt. Sportereignisse bilden oft eine Art Ritual für Menschen und ermöglichen gesellschaftliche Identifikationen. Besonders durch internationale Ereignisse wie die Olympischen Spiele oder Weltmeisterschaften (wieder: Fußball-WM 2026) wird die Nationalität und Kultur verstärkt dargestellt und inszeniert. Dadurch übernehmen Sportdokumentationen nicht nur eine unterhaltende Funktion, sondern haben auch einen prägenden Einfluss auf die Gesellschaft. 

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Inszenierung, die Personalisierung und die Verbindung aus Information und Unterhaltung die zentralen Erkennungsmerkmale von Sportdokumentationen bilden. Auch die Dramatisierung und Emotionalisierung, sowohl das Bieten von gesellschaftlicher, kultureller oder nationaler Identifikation bilden dabei wichtige Punkte. Sportdokumentationen erschaffen eine andere mediale Realität, die Inszenierung eng mit Authentizität verbindet. Durch das Zunehmen von Streamingplattformen und der Serienkultur wird die Popularität des Formats wahrscheinlich weiterhin zunehmen. Gleichzeitig gewinnt es so neue Erzähl- und Darstellungsformen, die von der reinen Informationsverbreitung und Berichterstattung abweichen und sich zu einem eigenen Genre entwickelt. 

In meinem Werkstück sollen einige dieser Merkmale – zusammen mit denen einer One-Shot-Production – verbunden werden und einfließen. 

Quellen:

Bertling, C. (2008). Unterhaltung durch Sport und Medien – Eine Analyse der Darstellung des Sports als nichtfiktives Unterhaltungsangebot in der Bundesrepublik Deutschland. Deutsche Sporthochschule Köln.
https://fis-db.dshs-koeln.de/ws/portalfiles/portal/719607/Dissertation_Bertling_Christoph_2008.pdf

Gleich, U. (2000). Merkmale und Funktionen der Sportberichterstattung: Sport und Medien – ein ForschungsüberblickMedia Perspektiven, 11, 511–516.
https://www.media-perspektiven.de/fileadmin/user_upload/media-perspektiven/pdf/2000/11-2000_Gleich.pdf

taz. (2021). Trend Sport-Dokumentationen.
https://taz.de/Trend-Sport-Dokumentationen/!5750323/

Umstätter, W. (1995). Sportwissenschaft und Mediendvs-Informationen.
https://www.sportwissenschaft.de/fileadmin/pdf/dvs-Info/1995/1995_2_umstaetter.pdf

Filmpuls. (2025.). Dramatisierung Sport im Film – Analyse.
https://filmpuls.info/dramatisierung-sport-im-film-analyse/

McDonald, I. (2007). Situating the sport documentaryJournal of Sport and Social Issues, 31(3), 293–314.
https://journals.sagepub.com/doi/pdf/10.1177/0193723507304608

Hesling, W. (1986). Artikel zur medialen Konstruktion des Sports / Sport als textuelle Realität.
https://journals.sagepub.com/doi/pdf/10.1177/101269028602100208

Dieser Text basiert auf Literaturvorschlägen von Perplexity pro und wurde von ChatGPT korrigiert. Alle Inhalte wurden von mir selbst auf Richtigkeit und Relevanz überprüft und der Text selbst wurde von mir erstellt. Das Literaturverzeichnis wurde von ChatGPT erstellt. 

One-Shot-Sport-Dokumentation: Die Production 

Anmerkung: Dieser Blogbeitrag wurde etwas weniger wissenschaftlich und mehr subjektiv bzw. persönlich verfasst

Für den Dreh des Werkstücks der One-Shot-Sportdokumentation ging es am 24. April auf den Red Bull Ring in Spielberg. Das Porsche Cup Deutschland Team „Proton Competition“ hat sich bereit erklärt, für den Dreh einen Fahrer bereitzustellen. Das Team war mit rund 20 Leuten und fünf Fahrern für den österreichischen Bewerb der Rennserie angereist. Am Freitagnachmittag, zwischen freiem Training und den beiden Qualifying-Sessions des Wochenendes, war der Dreh des Werkstücks geplant. 

Die Ankunft 

Bereits sehr früh stellte sich durch diverse Gespräche heraus: Proton Competition ist es ein sehr entspanntes und cooles Team! Alle Planung und jedes Entgegenkommen wurden immer mit einem Satz beantwortet: „Du wirst Teil des Teams sein und wir richten uns nach dir!“. Das erleichterte den organisatorischen Teil des Werkstücks bereits in der Planung um einiges. 

Da das letzte freie Training am Freitag von 13:00 bis 14:00 Uhr stattgefunden hat, aber die beiden Qualifyings für die Rennen am Wochenende erst um 18:00 Uhr geplant waren, bot sich der Nachmittag perfekt für den Filmdreh an. Mit wenigen Erwartungen und viel Freude ging es also an den Red Bull Ring, um für einen Tag einem Traumjob nachzugehen. Bereits am Eingangstor erwartete mich ein Teammitglied von Proton Competition – Theresa. Auch sie ist noch Studentin und kümmert sich an den Rennwochenenden um alle organisatorischen Angelegenheiten. Mit einem Season 2026 Pass und einem Media-Parking-Ticket ging es dann weiter zum Parkplatz direkt vor dem Eingang der Rennstrecke. 

Wie bereits in vorherigen Blogposts erklärt, sind die Pitboxen des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschlands in Spielberg durch die vielen Support-Rennserien der DTM „nur“ Zelte. Diese sind für alle Zuschauer:innen erreichbar, was die Rennserie im Allgemeinen sehr nahbar macht. Am Freitagnachmittag war am Red Bull Ring noch nicht so viel los, wie am Rest des Wochenendes, was das Filmen aus Platzgründen im Zelt später erleichtern würde. 

Zuallererst durfte ich das gesamte Team kennenlernen. Proton Competition besteht aus ca. 20 bis 25 Mitglieder, die an den Rennwochenenden dabei sind. Bis auf die CEO und Senior Engineer Positions, sind alle sehr jung und im Alter zwischen 18 und 25 – auch die Fahrer. Proton Competition hat fünf Fahrer: 

  1. Markus Amand, den Porsche Junior
  2. Keagan Masters, mein Interviewpartner und der derzeitige Championship-Leader 
  3. Dylan Yip, der temperamentvolle Rookie 
  4. Gustav Berström, dessen Vater ihm den Rennsport ermöglicht 
  5. Daniel Ros, der etwas ältere Schwede, der nicht in der Teamwertung fährt 

Nicht nur bei der Ankunft, sondern auch über den gesamten folgenden Samstag waren alle Teammitglieder außerordentlich freundlich und herzlich. Alle waren per Du und gaben mir das Gefühl, wirklich Teil des Teams zu sein. Außerdem durfte ich auch am Samstag mit Proton Competition das Rennen aus der Pitlane direkt an der Start-Ziel-Gerade verfolgen, sowie vor dem Start die Rennstrecke betreten. Auch am Freitagabend wurde ich zum Qualifying in die Pit eingeladen, was dem Sport eine ganz andere Bedeutung und Gefühl gibt. 

Der Dreh 

Durch das Post-Scrutineering, was nach jeder Bewegung des Autos auf der Strecke erfolgt, um zu sehen, ob alles regelkonform abgelaufen ist, verspätete sich der gesamte Zeitplan ein wenig. Trotzdem nahm sich Championship-Leader Keagan Masters sofort Zeit für das Projekt. Nachdem die Idee erklärt war, gingen wir in den großen Team-LKW, in dem sich auch das (Gott sei Dank klimatisierte) Büro bzw. Meeting-Raum befand, wo wir das Interview drehen konnten. Da Keagan aus Südafrika stammt, wurde dieses auf Englisch durchgeführt. Bei dem 8-minütigen Interview ging es vor allem um Emotionalität, Mentalität und die Bedeutung des Rennsports, um dem Werkstück einen emotionalen Touch zu verleihen und Gefühle hervorzurufen. Gleichzeitig soll es sowohl den Fahrer als auch den Sport näher an das Publikum bringen und ihn menschlich darstellen. 

Nach einem erfolgreichen Interview waren die Mechaniker des Teams gerade dabei das Auto auf das anstehende Qualifying vorzubereiten. Deshalb folgte ein sehr wichtiger Teil von One-Shot-Produktionen, der vor allem aus Zeitgründen sehr wichtig für das Projekt war: die Proben. Dabei ging es darum, Keagan den Ablauf zu zeigen und den Platz in der Box bestmöglich auszunutzen, ohne jemandem im Weg zu stehen. 

Fotos: Lorenz Rist

Learnings

Das Schrauben am Auto und die Proben führten dann zu einem kleinen Hindernis: Die eigentlich lange Zeit zwischen Training und Qualifying war zu einer beträchtlich kürzeren geschrumpft. Deshalb fehlte dieser wichtige Teil der Proben und der ausreichenden Zeit für einen perfekten Take. Trotzdem gab das Team mir zwei Versuche und die Möglichkeit, am Samstag gegebenenfalls nochmal zu Drehen. 

Ein weiteres Problem stellte die Größe von Keagan dar, die sich mit dem nicht so vorhandenen Platz manchmal im Video zeigt. Gleichzeitig wurde der Gimbal samt Kamera nach einer Zeit etwas schwer. Außerdem war ich trotz Proben zuhause und vor Ort nicht vertraut genug mit dem Gimbal, was das Drehen etwas erschwerte. 

Trotzdem war der Dreh ein Erfolg. Nicht nur war es ein Schnuppern von Traumberuf-Luft, sondern auch das Networken mit der Branche. Das Rohmaterial ist etwas wackelig, was aber gut zur Stimmung des Videos passt, und etwas kürzer als geplant (knappe zwei statt geplanten drei bis fünf Minuten). Alles in allem bin ich zufrieden mit dem Produktionsteil des Werkstücks. 

Das Wochenende wurde noch mit einem Doppelsieg von Markus und Keagan am Samstag und einem zweiten und dritten Platz der beiden am Sonntag abgerundet. 

Grease Pencil: Ersten Versuche

Nachdem ich mich mit dem Interface vertraut gemacht hatte, habe ich mich dazu entschlossen, erst einmal zwei verschiedene Wege auszuprobieren. Einerseits habe ich getestet, ein sehr grobes Objekt zu modellieren, in meinem Fall einen Baum, und mit dem Grease Pencil Details hinzuzufügen. Der andere Versuch bestand darin, mit dem Grease Pencil direkt in den 3D-Raum zu zeichnen.

Versuch 1:

Mein erster Gedanke war, ein Objekt zu modellieren und es anschließend mit dem Grease Pencil „anzumalen“. Meine ersten Versuche haben jedoch gezeigt, dass das nicht so reibungslos funktioniert, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich dachte, man könne auf Objekten zeichnen wie auf einem Blatt Papier, aber da die Strokes direkt auf der Oberfläche haften, war das Ergebnis anders als erwartet.

Nach einigen Versuchen habe ich einen Baum aus simplen Meshes (einem Zylinder und einer UV-Sphere) erstellt. Anschließend habe ich den Meshes über den Texturing-Reiter eine Base Color zugewiesen und mit einer Brush etwas Abwechslung in die Farbe gebracht. Danach habe ich einen Blank Stroke erstellt und den Baum mithilfe des Grease Pencils mit Details versehen.

Versuch 2:

Für den nächsten Versuch habe ich beim Starten von Blender die Option „2D Animation“ ausgewählt. Dadurch landet man direkt im Draw-Modus. Hier habe ich versucht, ohne vorheriges Modellieren direkt in den 3D-Raum zu zeichnen. Tendenziell funktioniert das ganz gut, ist aber definitiv gewöhnungsbedürftig, da man genau darauf achten muss, in welcher Perspektive welcher Strich sitzt. Es gibt hier verschiedene Optionen, um die Striche beispielsweise gezielt auf der Z- oder X-Achse zu platzieren. Für mich hat die Einstellung “Stroke” am Besten funktioniert. Heißt der Strich, den ich zeichne setzt an einem schon bestehenden Strich an. So konnte ich mir sicher sein, dass mein Strich, den ich zeichne, auch wirklich am gewollten Platz landet und nicht irgendwo anders im Raum.

Fazit

Aus meinen Versuchen habe ich den Schluss gezogen, dass ich für mein Projekt einen Mix aus beiden Techniken nutzen werde. Größtenteils werde grobe Shapes modellieren. Die grundlegende Kolorierung erfolgt über das Texturing, während ich Details mit dem Grease Pencil hinzufüge. Kleinere Animationen oder sehr simple Elemente werde ich hingegen direkt mit dem Grease Pencil in den Raum zeichnen.

Videos Part 2: Greenland & Map Projections – Production

After completing my research about the topic of map projections/ how they relate to Greenland and finished writing the text, I was eager to get started on trying out different video edits.

I gathered a lot of inspiration on social media and used multiple reels as somewhat of a tutorial/template for my own videos.

I will admit, I was probably too quick in jumping on to the production train, as my shotlist was not fully worked out and I had not yet determined the timing/duration of each shot. Still, I tried out a setup at home, because this is also something I aim to achieve – have setups that don’t require a well-equipped studio setting. I do own a Sony A7 IV, which I also used for recording, my light setup is much more rudimentary, as I am using a ring light, a budget LED-floodlight for lighting up the room as well as a budget LED-colored light for establishing moods and create a look.

By now, I have recorded multiple clips and am in the process of editing them using different tools/effects but they still have to undergo massive timing adjustments in order to produce a good result.

Techniques I tried out were for example using background remover tools for layering videos and putting in text, or achieving a kind of stop-motion look for a text animation.

Screenshots from my current progress can be found below.

Videos Part 1: Greenland & Map Projections

I am currently busy with trying out ways to record and edit content about science-related arctic topics, focusing on coming up with content and editing ideas I then can apply.

I have made a list of suitable topics and am currently working on the first reel which is all about the size of Greenland and the related topic of map projections.

My learnings so far are quite extensive and mostly related to my workflow and my personal approach, because I realized that a lot of time has probably been lost because I was (or am still) partially unclear about which edits I want to use on which sequence and how to actually produce my visual assets. I will finish this current edit now with how I already started but am aiming to have a clearer plan set up for the next videos. That includes a much more detailed shotlist and thought-out transitions as well as having exact timing frames (as especially for social media, timing is extremely important) 

In more detail – the first approach to creating my video was rather messy, as I was mostly drawing on edits/videos I had previously researched and saved, matching those visual ideas loosely to the text/explanations I developed.

I tried to create somewhat of a shotlist to accommodate each sentence/explanation but while doing so I realized that the amount of information and text might just be way too extensive for the intended purpose of the video.

Ultimately, I ended up recording a couple of sequences so I could try out some of the editing styles I found interesting and am currently in the process of editing those clips, matching them with text and hopefully generating a cohesive final result.

I am also still figuring out which kind of text/voiceover would be most suitable for my videos and I might possibly just end up with two versions – one with voicelines that rhyme and have a more rhythmic, fun approach and one with a more „natural“ voiceover / text animation, to test out how they are perceived by viewers and which has the better overall information factor.

Current (faulty) Pre-production process for Video 1

  • Choosing topic – Greenland and map projections
  • Researching information about map projections and the special case of Greenland in that context
  • Researching video edits I would like to try out.
  • Coming up with the text / voiceover (which, as we now know, is probably way too long/would require many shots)
  • Creating (somewhat of) a shotlist

This would be the lyric draft I created and used to base my shots on:

For the shotlist, I used a Notion template and essentially based my shots on the respective matching text. I have to admit, however, while writing this list, as mentioned above, I felt that I didn’t have enough clarity as to how I would actually do/produce/set up each shot and how long each sequence would have to be. So, coming back from this first attempt, I aim to make this list more of a priority in order to have a much clearer plan for the recording and editing process.

One-Shot-Sport-Dokumentation: Das Konzept & Pre-Production

Diese Blogpostreihe befasst sich mit One-Shot-Produktionen und Sport-Dokumentationen. Im Rahmen deren wird nun ein Werkstück erstellt, das beide Bereiche miteinander kombiniert: eine One-Shot-Sport-Dokumentation. Diese soll ungefähr fünf Minuten lang sein und in einem Shot aufgenommen werden, während sie gleichzeitig den Sport näherbringen soll. Der Sport, um den es geht, ist Motorsport. Genauer gesagt geht es um die Rennserie Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland und es wird dabei ein Fahrer eines deutschen Teams (Proton Huber Racing) begleitet. Das Ganze wird am Wochenende des 24. bis 26. Aprils am Red Bull Ring in Spielberg im Zuge des DTM-Rennens gefilmt.  

Warum sich Motorsport gut für eine One-Shot-Sport-Dokumentation eignet

Im Motorsport gibt es selbst viele One-Shots durch die Onboard-Aufnahmen. In fast jedem Auto sind mehrere Kameras angebracht, die für das gesamte Rennen genau dort bleiben und (im Idealfall) nicht bewegt werden. Auch wenn hier aus anderen Gründen mit One-Shot-Aufnahmen gearbeitet wird – nämlich, weil es schlichtweg nicht anders möglich ist, das Cockpit anders zu zeigen bzw. filmen – haben diese für das Publikum eine große Bedeutung. Dies ist im Rahmen dieses Werkstücks allerdings so nicht möglich, da ein Rennen – oder auch ein Training oder Qualifying – viel länger dauert als es der zeitliche Rahmen zulässt. 

Die Idee 

Onboard-Aufnahmen sind zwar ein sehr bedeutender Teil von Motorsport-Dokumentationen und auch für das Publikum, um ihnen eine gewisse Art der Immersion zu ermöglichen. Allerdings sind diese Aufnahmen vor allem für das Renngeschehen wichtig. Die Idee dieses Werkstücks besteht allerdings darin, dass die Momente, bevor der Fahrer (in diesem Fall wird es ein männlicher Fahrer sein) ins Auto steigt, gezeigt werden sollen. Was geht ihm dabei durch den Kopf? Wie bewusst ist er sich, dass theoretisch Schlimmes passieren kann. Erst am 18.04.2026 kam es beim ersten Rennen der ADAC 24-Stunden-Nürburgring-Qualifiers zu einem tödlichen Unfall. Sieben Fahrzeuge kollidierten miteinander, wobei einer der Fahrer seinen Verletzungen im Medical Center erlag. Ende März kam es in einer Porsche-Carrera-Cup Serie ebenfalls zu einem schweren Unfall, in dem sich ein Auto mehrmals überschlug und schließlich in einem Fangzaun kopfüber hängen blieb. Auch wenn dem Fahrer nichts passiert ist, und die Rennautos sich über die letzten Jahre sicherheitstechnisch sehr stark weiterentwickelt haben, ist Motorsport ein gefährliches Unterfangen. Es ist sowohl physisch als auch psychisch anstrengend. Wie geht der Fahrer damit mental um? Was geht ihm in den letzten Minuten – Sekunden – durch den Kopf? 

Das Ziel des Werkstücks ist es, diese Momente festzuhalten und in einer einzigen Einstellung aufzunehmen. Gleichzeitig soll ein gewisses Merkmal von Sport-Dokumentationen aufgegriffen werden: die Interviews. Auch wenn diese die Magie der Immersion einer One-Shot-Production etwas wegnehmen, sind sie ein bedeutender Teil von Sport-Dokumentationen. Allerdings soll das Interview – das die Gedanken des Fahrer widerspiegelt und mehr Einblicke geben soll – sich gut in die alltäglichen Geräusche des Paddocks einblenden. 

Die Kamera folgt dem Fahrer zuerst in die Box. In Spielberg bzw. beim DTM-Wochenende am Red Bull Ring sind diese durch die vielen verschiedenen Support-Serien und Teilnehmer:innen etwas anders als gewöhnlich. Außer den DTM-Autos, haben alle anderen Teams und Serien Zelte (oder aufgebaute Mobile-Homes) als Pits. Dadurch gibt es allerdings auch etwas weniger Platz – zum Filmen und Arbeiten – was eine Schwierigkeit darstellen könnte. Der Fahrer soll seinen normalen Tätigkeiten nachgehen: mit den Mechaniker:innen reden, mithelfen, sich Race-Ready machen. Die Kamera folgt ihm dabei die ganze Zeit und ist in manchen wichtigen Momenten, wie beispielsweise das Anziehen des Helms, näher am Geschehen. Enden soll das Video damit, dass der Fahrer ins Auto einsteigt und die Türe zugemacht wird – der Moment, in dem das Rennen, Training, Qualifying etc. beginnen würde. 

Das Equipment 

Für das Werkstück habe ich mich dazu entschieden, meine eigene Kamera zu verwenden (Sony FX30), da ich damit auch in Zukunft arbeiten muss bzw. darf. Außerdem erweist sich die Sony FX30 nicht nur als klein und handlich, sondern sie ist auch vom Gewicht nicht so schwer. Außerdem wird ein Gimbal (DJI RS 4 Pro) als Unterstützung und Versicherung der Qualität hinzugezogen. Als Mikrofone werden ebenfalls welche von DJI (Wireless) verwendet. 

Vorbereitung 

Zur Vorbereitung wurden die Shots mehrfach geübt, um sich nicht nur mit dem Equipment, sondern auch der Reihenfolge und dem Ablauf bekannt bzw. vertraut zu machen. Bei One-Shot-Productions ist die Vorbereitung das A und O. Trotzdem wird sich eventuell beim Dreh einiges ändern. Das kann an Platz-Gründen und/oder Team-Entscheidungen bzw. -Abläufen liegen. Motorsport hat eine sehr schnelle Arbeitsumgebung (und das nicht nur wegen dem Highspeed der Autos). Alle Abläufe müssen stimmen und Hand in Hand gehen, um Fehler zu vermeiden und Sicherheit und Risiken zu minimieren. Daran muss sich auch während des Drehs angepasst und gehalten werden, weshalb sich gegebenenfalls einige Dinge kurzfristig ändern könnten.

Der Dreh wird am Freitag, 24.04., nachmittags zwischen dem freien Training und dem Renn-Qualifying stattfinden. Als Zeit wurde dafür der gesamte Nachmittag eingeplant. 

Quellen & Abbildungen 

Storyboard: Valentina Lohr 

Kronen Zeitung. (2026, 30. März). Ralf Rangnick ist tipp3-Trainer des Jahres. https://www.krone.at/4092632

ARD Tagesschau. (2026, 18. April). Todesfall nach Unfall am Nürburgring. https://www.tagesschau.de/inland/regional/rheinlandpfalz/unfall-nuerburgring-todesfall-100.html

Grease Pencil: Was man beim Einstieg alles wissen muss

Grundsätzlich gibt es zwei Hauptfunktionen, mit denen sich der Grease Pencil in Blender verwenden lässt. Zum einen kann man direkt im 3D‑Raum zeichnen und damit reine 2D‑Animationen erstellen, die zwar flach sind, sich aber trotzdem räumlich betrachten lassen. Zum anderen kann man mit dem Grease Pencil 3D‑Objekten einen cartoonartigen oder malerischen Look verleihen, indem man Linien und Texturen hinzufügt. Dadurch entsteht ein künstlerischer 2D‑Touch, während das Objekt seine räumliche Tiefe behält.

Auf diesen beiden Hauptfunktionen lässt sich natürlich weiter aufbauen. Mithilfe von Effekten oder Geometry Nodes kann man sich kreativ austoben und vielfältige neue Stile entwickeln. Für diesen Blogeintrag möchte ich mich aber auf die grundlegenden Funktionen konzentrieren und zeigen, wie man den Grease Pencil überhaupt benutzt.

Um den Grease Pencil in Blender zu nutzen, öffnet man per Shift + A das Menü und wählt dort Grease Pencil aus. Anschließend stehen mehrere Optionen zur Verfügung. Meist entscheidet man sich zwischen Blank oder Stroke. Bei Stroke erscheint zunächst eine Linie, die bereits mit einem vorgefertigten Material versehen ist – praktisch, wenn man direkt loslegen möchte. Wer aber lieber von Grund auf anfängt, wählt Blank. Wie der Name schon sagt, startet man hier in einem leeren Raum. Danach kann man in den Draw Mode wechseln.

Im Draw Mode stehen verschiedene Werkzeuge zur Verfügung, die klassischen Brush‑Tools ähneln. Man kann unterschiedliche Pinsel auswählen oder neue importieren. Im Material Tab lässt sich festlegen, ob der Strich nur aus einer Linie, einer Füllung oder beidem bestehen soll, ebenso wie Farbe und andere Eigenschaften. Rechts oben befinden sich die Reiter Advanced, Stroke und Cursor, mit denen man seinen Brush individuell anpassen kann.

In der Mitte findet man die Reiter Origin, View und Layer. Unter Origin gibt es vier Optionen: Origin, 3D Cursor, Surface und Stroke. Mit Origin platzierst du deinen Strich am Ursprung deines Grease Pencil. 3D Cursor richtet ihn am Cursor im Raum aus. Surface „heftet“ den Strich an die Oberfläche eines Objekts. Über Offset lässt sich bestimmen, wie weit der Strich von der Oberfläche entfernt sein soll. Die Option Project onto selected sorgt dafür, dass der Strich nur auf ausgewählte Objekte projiziert wird. Mit Stroke kannst du neue Linien an bestehende anheften – entweder vollständig (All Points), nur an Start‑ und Endpunkten (Endpoints) oder nur am ersten Punkt (First Point).

Das sind die grundlegenden Funktionen, um erfolgreich mit dem Grease Pencil zu starten.

Warum Motorsport? Hintergrundinformationen zum Werkstück 

Für das Werkstück dieser Blogpost-Reihe über One-Shot-Produktionen und Sport-Dokumentationen wurde endlich eine Sportart auserwählt: Motorsport. Motorsport umfasst allerdings eine große Bandbreite an verschiedenen Disziplinen. Eine davon ist der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland, der von 24. bis 26. April als Teil der DTM (Deutsche Tourenwagen Masters) am Red Bull Ring in Spielberg stattfindet. Im Rahmen des Werkstücks wird dabei ein spezifisches Team begleitet und der Protagonist des Videos sein: das deutsche Team Proton Huber Competition.

Was ist der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland? 

Bereits im Jahr 1990 startete die Rennserie „Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland“, wie der Name schon sagt, in Deutschland als Markenpokal des Porsche-Modells 911. Dabei handelt es sich um ein 30-minütiges Sprintrennen in einem professionellen Umfeld. Es ist der älteste Porsche Markenpokal der Welt und ist bekannt für spannende Duelle zwischen ambitionierten Nachwuchstalenten aus dem Motorsport. 

Dieses Jahr gibt es einige Änderungen und der neue Porsche 911 Cup feiert im April in Imola, Italien, im Zuge der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) seine Premiere. Am Start stehen 31 Fahrer:innen von neun Teams, die teilweise an zwei voneinander getrennten Meisterschaften teilnehmen. Im Laufe des Jahres gibt es sechs weitere Stationen im Rennkalender. Unter anderem auch die DTM in Spielberg oder am Nürburg- und Hockenheimring. 

Die neuen Änderungen beziehen sich vor allem auf das Auto selbst: Das neue Porsche 911 Modell erhielt umfangreiche Modifikationen im Design und wird von einem 4.0 Liter großen Sechszylinder angetrieben. Dadurch steigert sich die Performance des Autos. Gleichzeitig gibt es ein vereinfachtes Handling sowohl für die Teams als auch für die Fahrer:innen. 18 der 31 Teilnehmenden stehen zum ersten Mal vor einer vollen Saison im deutschen Carrera Cup. 

Insgesamt gibt es zwölf Porsche Carrera Cup Serien, die in verschiedenen Teilen der Welt. Alle Rennautos dieser Serie sind ident, da sie ausschließlich dem 911 GT3 Cup vorbehalten sind. 

Rennkalender der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland Serie der Saison 2026

Proton Huber Competition 

2016 gründete Christoph Huber „Huber Racing“, nachdem er bei Porsche-Rennlegende Walter Lechner bereits seit sechs Jahren agierte. Lechner half Huber auch dabei den Traum vom eigenen Rennstall wahr werden zu lassen. Seit der Gründung ist Huber Racing ein fester Bestandteil der Porsche Carrera Cup Serie und konnte bereits unzählige Podeste, Siege und Titel einfahren. Mit Beginn der Saison 2024 schloss sich Huber Racing mit Proton Competition in einem Joint Venture zu Proton Huber Competition zusammen. Unter diesem Namen geht das Team seither an den Start. Mit dem Fahrer Larry ten Voorde verlief die Porsche Carrera Cup Deutschland Saison dabei mehr als erfolgreich: Sowohl in der Fahrer- als auch in der Teamwertung krönte sich der Rennstall zum Champion. Im August 2025 zog sich Teamgründer Christoph Huber aus dem operativen Geschäft zurück, nachdem Huber Racing bzw. Proton Huber Racing mehr als ein Jahrzehnt an der Spitze stand und sah die erfolgreiche Saison als guten Ausstiegspunkt. Für die 2026 Saison gehen Youngster Theo Oeverhaus, Jaap van Lagen und Gustav Burton an den Start. 

Proton Huber Racing Porsche 911

Warum Motorsport? 

Im Jahr 2021 wurde der Dokumentarfilm „Schumacher“ auf Netflix veröffentlicht, die sich um den ehemaligen und erfolgreichsten Formel 1 Fahrer der Geschichte dreht: Michael Schumacher. Die Dokumentation liefert Eindrücke in die Persönlichkeit und das Leben des seit 2013 im Koma liegenden Deutschen. Obwohl ich, die Autorin dieser Blogpostreihe, zuvor wenig mit Motorsport zu tun hatte, fesselte mich diese Dokumentation und noch in derselben Nacht wurde ich eine von Vielen. Denn nach „Schumacher“, schaute ich „Drive to Survive“, die Netflix-Serie über die Formel 1. Seit diesem Tag – bzw. dieser Nacht – ist der Motorsport für mich persönlich nicht mehr wegzudenken. Dabei war ich nicht die einzige: Wie bereits in früheren Blogposts erwähnt, brachte Drive to Survive unzählige Tausend neue Fans in den Sport. Die Formel 1 gilt als Königsklasse des Motorsports und ihre Wurzeln reichen bis in die 1920er Jahre zurück. Seitdem ist nicht nur das Publikum enorm gewachsen, sondern auch die Popularität von Motorsport im Allgemeinen ist gestiegen. Das zeigt sich auch durch die Präsenz in den sozialen Medien bzw. im Internet generell. Außerdem ist Motorsport auch eine der Schlüsselkomponenten im ESport.  

Nachdem ich mit Beginn meines Studiums auch dem Studierendenverein der FH JOANENUM, „Joanneum Racing Graz“, beigetreten bin, war für mich klar, dass ich am liebsten im Motorsport arbeiten würde. Sport im Allgemeinen – dazu gehörten Fußball, Reiten, Turnen, Tennis und Schwimmen – war seit meiner Kindheit ein fester Bestandteil des Unterhaltungs- und Freizeitprogramms. Auch wenn der Motorsport erst viel später dazugekommen ist, ist er nun trotzdem einer meiner liebsten Interessen. Ein weiterer Punkt, der dafürspricht, ist, dass Motorsport neben dem Reitsport die einzige Sportart ist, in der Frauen und Männer gleichberechtigt gegeneinander antreten dürfen (trotzdem gibt es aus biologischen bzw. körperlichen und auch patriarchalen Gründen sehr wenige Frauen im Motorsport). 

Action, Zusammenarbeit, Köpfchen und Teamgeist ist für mich die perfekte Mischung für eine Sportart. Das Werkstück für ein professionelles Racing-Team zu machen (noch dazu für meine liebste Automarke) ist für mich ein großer Schritt in Richtung meines Traumberufs, der nicht nur meine Interessen, sondern auch die Themen meiner Blogposts bestens miteinander vereint. 

Quellen & Abbildungen:

Porsche AG. (2026). Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland: Saison-Vorschauhttps://newsroom.porsche.com/de/2026/motorsport/porsche-sixt-carrera-cup-deutschland-saison-vorschau-42001.html

Porsche AG. (o. D.). Carrera Cup Deutschland – About the serieshttps://racing.porsche.com/de-DE/carrera-cup-deutschland-about-the-series

Porsche AG. (o. D.). International one-make series: Carrera Cupshttps://racing.porsche.com/de-DE/international-one-make-series/carrera-cups

Huber Racing. (o. D.). Über unshttps://huberracing.de/ueber-uns/

Porsche AG. (o. D.). PMSC Proton Huber Competitionhttps://racing.porsche.com/de-DE/teams/pmsc-proton-huber-competition

Motorline.cc. (2022). Warum Motorsport für uns kaum mehr wegzudenken ist – Die Faszination der Geschwindigkeithttps://www.motorline.cc/motorsport/2022/Last-but-not-least/Warum-Motorsport-für-uns-kaum-mehr-wegzudenken-ist-Die-Faszination-der-Geschwindigkeit-259280.html

Dieses Literaturverzeichnis wurde von ChatGPT erstellt. 

Grease Pencil

Da das übergeordnete Thema meiner Masterarbeit die Hybridanimation ist und ich untersuchen möchte, ob es einen optimalen Hybridisierungsgrad gibt, der besonders stark mit dem Publikum resoniert, beschäftige ich mich dieses Semester mit der Grease‑Pencil-Funktion in Blender.

Grundsätzlich ermöglicht der Grease Pencil, im 3D‑Raum oder direkt auf 3D‑Modellen zu zeichnen. Der Vorteil dabei ist, dass beim Modellieren nicht jedes Detail ausgearbeitet werden muss – Zeichnungen und Akzente können nachträglich mit dem Grease Pencil hinzugefügt werden.

Ursprünglich wurde das Werkzeug entwickelt, um kleine Notizen oder Skizzen direkt im Arbeitsbereich anzubringen. Anmerkungen können auf Objekten oder in der Szene gezeichnet und später wieder ausgeblendet werden. Es diente also zunächst als einfaches Annotationstool. Mittlerweile hat sich der Grease Pencil jedoch zu einem eigenständigen 2D‑Zeichen‑ und Animationssystem innerhalb Blenders entwickelt.

Nutzerinnen und Nutzer können auf verschiedene Weise mit ihm arbeiten:

– Zeichnen direkt im 3D‑Raum,

– das „Anheften“ von Strichen auf modellierte Objekte,

– oder das Platzieren von Zeichnungen an der Kamera.

Diese Möglichkeiten erlauben es, 2D‑ und 3D‑Elemente auf vielfältige Weise zu kombinieren.

In professionellen Produktionspipelines wird der Grease Pencil vor allem in drei Bereichen eingesetzt: Storyboarding, 2D‑Animation und hybride 2D/3D‑Projekte.

Beim Storyboarding ermöglicht er es, Szenenlayouts, Timing und Kamerabewegungen direkt innerhalb derselben Software zu entwickeln, in der später auch das finale 3D‑Rendering stattfindet.

In der reinen 2D‑Animation unterstützt der Grease Pencil klassische Frame‑by‑Frame-Animation mit Keyframes, Onion‑Skinning und Timing‑Kontrolle – und das in einer Umgebung, die gleichzeitig Zugriff auf 3D‑Kamera, Beleuchtung und Compositing bietet.

Mein Ziel für dieses Semester ist es, alle zentralen Funktionen des Werkzeugs kennenzulernen und herauszufinden, welche Ansätze für meine Arbeitsweise am besten geeignet sind. Am Ende möchte ich mithilfe des Grease Pencil einen Hintergrund gestalten und kleine, einfache Animationen hinzufügen.

Die Inspiration für das Projekt stammt von folgendem Blenderprojekt

https://studio.blender.org/blog/house-of-chores-testing-grease-pencil-30/#house-of-chores

Science Communication and Creative Editing

Finding creative ways to communicate scientific topics to the non-scientific community

Introduction

This blogpost shall give an overview over the planned skill to be acquired throughout this semester and list the resources that should be used in order to acquired said skill.

As I plan on building my master’s thesis around the topic of science communication and on how to build bridges between design and science communication in order to better communicate scientific topics to a non-scientific audience, I want to take this semester to focus on creating short-form video content that tackles scientific topics. My goal is to make these videos more than „classic“ explainer videos and have them stand out by learning more about creative editing and VFX for that purpose. The final product should be a series of videos that have both, educational content and visually appealing creative edits.

I have been researching accounts and creators who focus on producing creatively edited videos and selected some editing styles I would like to try out. These styles I would then like to match with scientific topics, which I am also in the process of selecting. I figured –at least for the start – I will be focusing on choosing topics that have some sort of „visual potential“ (meaning that they concern subjects that can also be adapted visually) and can be broken down into short form content relatively easily. Even though that may restrict the exploration of more complex topics, it will help me to get started in this field and to get to know more about how much information is needed in short form content to still convey knowledge without losing too much critical information. 

First Content Ideas

Since I was part of last year’s JOANNEUM Arctic Expedition Team and have worked in the science communication and media division of the team, I would like to generally focus on Arctic topics. There are many fascinating topics surrounding the Arctic and Arctic research is more relevant than ever, since it is not only heavily affected by climate change, but the happenings in the Arctic also have a massive impact on, for example, Europe’s climate. 

To get started, I put together a list of possible areas to be explored and explained on the video projects. This list, of course, is subject to change and extension and will be updated accordingly.

Topic 1: Greenland

1.1 | The Map of Greenland 
Greenland: The Island That Looks Like a Continent / Why all maps are wrong

Sources for info material:

1.2 | The country itself 
Population, languages etc., the name „Greenland“

Topic 2: The Arctic 

2.1 | Arctic vs. Antarctica  
-> Arctic vs. Antarctica (location on the planet, polar bears vs. penguins) 

2.2 | The Arctic 
-> the name origin
-> which areas/countries are part of the Arctic 

2.3 | Arctic Phenomena
-> Weather phenomena such as the Aurora Borealis and the Midnight sun

Topic 3: Glaciers

3.1 | What’s a glacier?
-> What makes a glacier a glacier?
-> how glaciers work

3.2 | Climate change and glaciers 
-> Melting glaciers
-> Ice shield, Glacier tongue

Next Steps

In the following days, I would like to further explore the potential of the listed topics and come up with ways to (visually) communicate and them. To get started, I have selected the topic around explaining the different map projections of Greenland, because it is not only a topic that can be well-explained in a short amount of time – it is also fun to play around with visually.

Background: Since it’s not possible to convert a 3D-sphere (such as the earth) into a flat plane, all maps are subject to distortion. Greenland is a pretty fun example of how map distortion completely changes a countries’ proportions – since northern and southern points of the globe are most affected by the falsification.

The next task is to come up with a storyline and subsequently a storyboard for this topic. Simultaneously, I intend to look into the creators more in-depth and look for explainer videos and tutorials to learn more about their approach to creative editing. The next blogpost will therefore be dedicated more to the editors and frameworks needed for creating short form (VFX-heavy) content and what topics surrounding the editing process itself I will need to look into.