Reflexion

Dieser erste praktische Test war weniger als fertiges Stilexperiment gedacht, sondern vor allem als Workflow-Einstieg. Trotzdem lassen sich schon jetzt ein paar Beobachtungen festhalten, die direkt an meine bisherigen Blogeinträge anschließen. Der Stilisierungsgrad einer Hybridanimation entsteht nicht an einer einzigen Stelle, sondern additiv aus mehreren, technisch ganz unterschiedlichen Ebenen (z. B. Geometrie, Textur, gezeichnete Linie, gemalter Hintergrund). Zweitens zeigt sich, dass Grease Pencil mir als Werkzeug erlaubt, den Grad der Ikonizität eines Objekts nachträglich und relativ unabhängig von seiner 3D-Form zu steuern, etwa durch die Dichte der gestapelten Strokes bei den Blättern oder durch die Art der gezeichneten Outline. Für die spätere Erstellung meines Masterprojektes ist das ein wichtiger technischer Anhaltspunkt. Durch den Grease Pencil könnte ich zum Beipiel denselben 3D-Grundkörper in unterschiedlichen Stilisierungsgraden (z. B. mit variierender Outline-Stärke, Strichdichte oder Texturunregelmäßigkeit) zu rendern.

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