*11 Umfrage Erstellung

In diesem Semester möchte ich mich darauf fokussieren zu recherchieren und vor allem zu testen, wie ich ein Kinderbuch gestalten kann, das für Kinder interaktiv sowie ansprechend und spannend ist. Zudem soll das Buch gleichzeitig Themen wie Inklusion und Diversität für Kindergartenkinder auf eine altersgerechte Art und Weise präsentieren. Die zentrale Frage dieses Semesters ist daher, was brauchen Kinder in diesem Alter wirklich und was interessiert sie überhaupt. Um das heraus zu finden, habe ich zu Beginn des Projekts eine Umfrage erstellt, die an Eltern, Großeltern, Verwandte und pädagogische Fachkräfte gerichtet ist. Also an all jene die tagtäglich mitbekommen, was Kinder begeistert, was sie beschäftigt und welche Themen in ihrem Alltag eine Rolle spielen. Ihre Perspektive ist für mein Projekt besonders wichtig, weil sie nicht nur wissen, was Kinder mögen, sondern auch, was im Alltag wirklich funktioniert. 

Der Einstieg der Umfrage ist bewusst allgemein gehalten, um ein Gefühl für die Zielgruppe zu bekommen. Daher startet die erste Frage mit: „Welche Rolle hast du im Leben eines Kindes? Direkt gefolgt von der Frage nach dem Alter des Kindes. Denn ein Buch, das für einen Dreijährigen funktioniert, sieht ganz anders aus als eines für Sechsjähriger, sowohl inhaltlich als auch gestalterisch. Wo das eine Kind noch klar Bilder und kurze Sätze braucht, kann das andere schon komplexeren Gesichten folgen, Witze verstehen oder Rätsel lösen. Deshalb war es mir wichtig, von Beginn an zu wissen, über welche Altersgruppe die Befragten sprechen.

Von dort aus werden die Fragen etwas konkreter wie beispielsweise: „welche Themen sind im Alltag mit Kinder präsent?“ oder „Was macht ein Kinderbuch zu einem Guten?“. Außerdem wollte ich wissen, was Eltern und Pädagogen:innen bei schon bestehenden Büchern gefällt und was ihnen fehlt. Denn bestehende Bücher können zeigen, wo Lücken sind und wo es vielleicht schon viele Angebote gibt. Beides ist für mein Projekt seht wichtig, denn was fehlt zeigt mir, wo ich ansetzten kann und and dem was bereits gut funktioniert, kann ich mich orientieren.

Der dritte Schwerpunkt liegt auf Inklusion und Diversität. Mit diesen fragen wie: „Welche Fragen Rund um Inklusion und Diversität findest du für Kinder besonders wichtig“ oder „Sprechen Kinder von sich aus über Unterschiede zwischen Menschen“ wollte ich herausfindend, welche Inhalte besonders präsent sind und ob es für mich hilfreiche Referenzmaterialien gibt. Denn das Ziel dieses Projektes ist es, eine Geschichte zu schaffen, die Inklusion und Diversität nicht als belehrendes Thema verpackt, sonder als selbstverständlichen Teil der Handlung. Kinder sollen nicht das Gefühl haben, dass ihnen etwas erklärt wird, sondern sie sollen eine Geschichte erleben in der Vielfalt ganz normal ist. 

Der vierte Abschnitt fokussiert sich auf interaktive Elemente. Mein Ziel ist es, ein Buch zu machen, das nicht nur gut ausschaut, sondern eines, das wirklich begeistert und funktioniert, eines das Kinder neugierig macht, Gesprächsstoff bietet und das im Alltag einfach praktisch ist. 

Im letzten Abschnitt geht die Umfrage noch auf Wünsche und Anregungen ein und drauf was ein Buch auf keinem Fall machen sollte. Mit den Ergebnissen habe ich einen guten Überblick über das Thema gewonnen und kann mit dem gestalterischen Teil  des Projekts starten. 

Umfrage (Part 7)

In meiner weiteren Auseinandersetzung mit Selfbranding habe ich eine Umfrage entwickelt, um meine eigene Wahrnehmung von außen zu ergänzen und zu hinterfragen.

Die bisherigen Beiträge haben bereits gezeigt, dass Selfbranding nicht nur eine visuelle Entscheidung ist, sondern stark davon abhängt, wie andere eine Person lesen und interpretieren. Genau an diesem Punkt setzt die Umfrage an.

Selbstwahrnehmung ist immer gefiltert. Man sieht die eigene Arbeit, die eigene Persönlichkeit und den eigenen Stil aus einer sehr persönlichen Perspektive. Genau deshalb wollte ich bewusst eine Außenperspektive einholen: Wie sehen mich Menschen, die mich kennen – und welche Assoziationen entstehen dabei?

Die Umfrage ist so aufgebaut, dass sie verschiedene Ebenen der Wahrnehmung abfragt:
Zum einen geht es um den Kontext der Beziehung – also wie und in welchem Umfeld man mich kennt. Zum anderen um die emotionale Wirkung: Welche Gefühle verbinden Menschen mit mir oder meiner Arbeit?

Außerdem interessiert mich die Frage nach meiner kreativen Positionierung: Wirke ich eher wie eine Designerin oder eine Künstlerin? Welche visuelle Sprache wird mir zugeschrieben? Und sogar so konkrete Dinge wie Typografie oder die Form meines Namens können Hinweise darauf geben, wie Identität visuell und sprachlich gelesen wird.

Mein Ziel ist es, aus diesen Antworten ein besseres Verständnis für meine eigene Position im Designkontext zu entwickeln. Nicht im Sinne einer festen „Marke“, sondern eher als ein offenes Bild davon, wie ich bereits wahrgenommen werde – und wie sich das mit meiner eigenen Selbstwahrnehmung überschneidet oder unterscheidet.

Die Umfrage dauert ungefähr 5–25 Minuten, je nachdem, wie ausführlich die Antworten sind. Jede Teilnahme hilft mir sehr bei meinem Projekt.

Hier ist der Link zur Umfrage:

https://forms.gle/W8KrUXzUsS7sRB4h9

Danke an alle, die sich Zeit nehmen und mir ihre Perspektive geben!!!