Final Recap

Topic: Production Design

Diesen letzten Blogbeitrag möchte ich dazu nutzen, um die Posts dieses Semesters noch einmal zusammenzufassen und die wichtigsten Aspekte zu sammeln. Es wurde viel analysiert, recherchiert und skizziert, um schlussendlich einen Gestaltungsvorschlag für eine Szene aus dem Buch The ABC Murders von Agatha Christie präsentieren zu können. 

In meinem anfänglichen Konzept habe ich meine Pläne für die Herangehensweise geschildert und meine Ziele für dieses Semester offengelegt. Ein Großteil davon konnte wie geplant umgesetzt werden. Ein paar der Vorhaben wurden jedoch etwas umgestaltet beziehungsweise gänzlich fallen gelassen. Dazu gehört unter anderem der Vergleich meines Set Designs mit dem einer bereits produzierten Filmfassung der Geschichte. Hierzu möchte ich jedoch kurz anmerken, dass in der neuesten Adaption aus dem Jahr 2023 gewisse Aspekte des Mordes teilweise anders dargestellt werden als im Buch, weshalb der Vergleich wahrscheinlich einige Unterschiede gezeigt hätte.

Abgesehen davon habe ich mein Konzept relativ gut eingehalten und bin unter anderem genauer auf die Geschichte eingegangen, habe die wichtigsten Aspekte analysiert und in meine Skizzen einfließen lassen. Außerdem wurde viel recherchiert und Referenzen zur visuellen Gestaltung der 1930er Jahren gesucht, welche einen großen Einfluss auf die Gestaltung des Set Designs hatten. Hierbei wurde mehrfach erwähnt, dass jedes Detail zählt und zur Authentizität der Filmwelt beiträgt. Dies ist besonders wichtig im Genre des Kriminalfilms, da hier ohnehin ständig nach Hinweisen gesucht wird und somit jedes unpassende Element hervorsticht. 

Nachdem die finale Skizze angefertigt wurde, ging es dann daran, die Umsetzbarkeit und Nachhaltigkeit zu hinterfragen. Ideen zur nachhaltigeren Produktion wurden aufgelistet, wie etwa die Entlehnung gewisser Objekte aus Filmfundi oder die Beschaffung durch Secondhandkäufe. Allgemein zeigte sich, dass dieses Set im Großen und Ganzen relativ gut nachhaltig umgesetzt werden kann.

Zur Visualisierung wurde außerdem mit KI experimentiert, welche auf den ersten Blick einigermaßen gute Ergebnisse lieferte, bei genauerer Betrachtung jedoch einige Fehler enthielt. Im Allgemeinen konnte sie meine Vision oberflächlich, jedoch nicht genau treffen. Und wie vorhin bereits erwähnt wurde, sind es gerade die Details, die ein gutes Set Design ausmachen. Aus diesem Grund sollte die KI nur unterstützend und nicht als primäres Tool für die Gestaltung eingesetzt werden. 

Mein eigenes Fazit

Ich persönlich muss sagen, dass ich mit der Gestaltung im Großen und Ganzen zufrieden bin und beinahe ein bisschen enttäuscht bin, dass dieser Plan nun nicht umgesetzt wird. Schließlich steckt der halbe Spaß in der tatsächlichen Umsetzung, wo gebaut, gebastelt und dekoriert wird. Trotzdem fand ich das Projekt sehr spannend und konnte einiges dazulernen. 

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