Was Künstliche Intelligenz mit Filmproduktionen macht 

Seit einigen Jahren schon erlebt nicht nur die gesamte Menschheit, sondern auch die Filmindustrie einen technologischen Wandel. Die zunehmende Entwicklung und Integration von künstlicher Intelligenz beeinflussten die Branche extrem (und immer mehr). Was vielleicht mal nur als Unterstützung beim Schreiben von Texten oder Überarbeiten von Drehbüchern war, reicht nun bis hin zur Postproduktion, Übernahme der Produktion (teilweise) und Gestaltung von audiovisuellen Inhalten. Dadurch wird der Prozess des Filmemachens zwar zeiteffizienter, wirft aber gleichzeitig auch viele Fragen auf: Moralische und zukunftsorientierte. Haben kreative Berufe noch eine Zukunft, was ist die Rolle des Menschens bei künstlerischen Schaffungsprozessen und was passiert mit dem Uhrheberrecht (das nicht anwendbar ist auf KI-generierte Inhalte – noch nicht). Künstliche Intelligenz ist über die Jahre mehr geworden als nur ein technisches Hilfsmittel. Viel mehr ist sie eine wirtschaftliche, gesellschaftliche und kreative Entwicklung, die auch die Strukturen der Filmbranche geändert hat und noch ändern wird. Aber wie sehr beeinflusst sie diese wirklich? Es gibt sowohl positive als auch negative Aspekte. Einerseits profitieren Produktionen von Kosten- und Zeitersparnissen, gleichzeitig ist die berufliche Zukunft der Filmschaffenden dadurch stark gefährdet. 

Einsatzmöglichkeiten von KI im Zuge einer Filmproduktion 

Wie bereits in der Einleitung angemerkt, betrifft die Entwicklung der KI mittlerweile alle Phasen einer Filmproduktion. In der Preproduction wird künstliche Intelligenz zur Analyse von Drehbüchern eingesetzt. Skripte werden so ausgewertet und gegebenenfalls die Erfolgschancen eines Films eingeschätzt. Außerdem können durch KI große Datenmengen – oder eben seitenlange Drehbücher – schneller und genauer ausgewertet werden, wo der Punkt der Kosten- und Zeitersparnisse wieder in den Vordergrund rückt. Allerdings basiert auch der KI-Algorithmus auf bereits erschaffenen Dingen, von denen die AI lernt. So besteht die Gefahr, dass jene Geschichten bevorzugt werden, die es bereits gibt und die erfolgreich waren. Dadurch können Innovationen, neue, andere Erzählformen oder ungewöhnliche oder kreative Ansätze verloren gehen.

Auch was das Casting und Location Scounting betrifft, kann die KI untersütztend eingesetzt werden. Wieder kommt die schnelle Analysefähigkeit der KI-Produktionen zu Gunsten: Charakterbeschreibungen, Gesichter, Stimmen, Drehorte, Bildmaterial, Wetterbedingungen und weitere Anforderungen und Merkmale können berücksichtigt und identifiziert werden. So wird nicht nur der organisatorische Aufwand tendeziell reduziert, sondern auch die Planung der Dreharbeiten erleichtert. 

Durch die generative KI gibt es aber auch ein neues Potenzial in Sachen Produktion und Postproduktion. Auf der Grundlage von bereits bestehenden audiovisuellen Daten können Videosequenzen (neu) erzeugt werden. Diese können dann für Tests oder Visualsieren von Ideen in der Vorproduktion genutzt werden. Allerdings entwicklet sich auch dieser Prozess sehr stark weiter und es gibt einige KI-generierte Videos, die schwer von “echtem” Material unterscheidbar sind. In der Postproduktion dient die KI auch der effizienteren Bearbeitung oder der Erstellung von Effekten. 

Auch hier gibt es wieder positive und negative Seiten. Vor allem für neue, unabhängige und kleine Filmschaffende oder -produktionen gibt es mithilfe der KI neue Möglichkeiten. Sie profitieren am meisten davon, da ihre Budgets und Ressourcen oft deutlich kleiner bzw. zu klein sind. Durch die KI können hohe finanzielle und personelle Ressourcen gespart werden.

Die Auswirkungen der KI auf die Kreativität von Filmschaffenden 

Wie bereits angemerkt, beeinflusst die KI aber auch die Kreativität bzw. kreative Zukunft von Filmschaffenden. Mithilfe von KI kann jede:r Drehbücher, Filme, Musik oder audiovisuelle Inhalte erstellen, gestalten und veröffentlichen. Es entstehen neue Möglichkeiten, Ideen zu entwickeln, gestalerische Ansätze auszuprobieren (ohne Ressourcen zu verschwenden) oder komplexe, fiktionale Welten zu visualisieren. Allerdings stellt sich dabei die große Frage, wie kreativ eine künstliche Intelligenz wirklich sein kann. KI-generierte Inhalte basieren auf bereits vorhandenen Daten, Beispielen, Filmen und Informationen. Zwar kann sie daraus neue Sachen kombinieren, die als innovativ scheinen können, aber eine vollständig eigenständige, kreative Leistung kann nicht erbracht werden. Durch die vermehrte Nutzung entstehen aber oft wenige, nicht originelle und standardisierte Ergebnisse. Die individuelle Perspektive, emotionale Tiefe und die Kreativität eines Menschen sollten daher ein wesentlicher Bestandteil des Filmemachens bleiben. 

Die Filmgeschichte hat außerdem gezeigt, dass es immer wieder technologische Veränderungen gegeben hat, die nicht zwangsläufig schlecht für die Branche waren, sondern sie weiterentwickelt hat. Beispiele dafür sind die Einführung von Tonfilm oder die Entwicklung von computergenerierten visuellen Effekten. 

Wirtschaftliche Veränderungen 

KI reduziert die finanziellen und personellen Ressourcen um einiges. Für viele Filmschaffende ist dies ein großer und essenzieller Vorteil. Automatisierte Prozesse können Arbeitsabläufe verkürzen und beschleunigen. Vor allem für kleinere, unabhängige Filmschaffende ist dies von Vorteil. Gleichzeitig stehen dem Ganzen große Risiken gegenüber. Vor allem der Arbeitsmarkt leidet stark unter dem Aufkommen der KI. Was vorher Drehbuchautor:innen, Spezialsit:innen oder Cutter:innen übernommen haben, kann jetzt einfach die KI machen. Bestimmte Beschäftigungen gehen damit deutlich zurück. Besonders betroffen sind – wie so oft – neue Berufseinsteiger:innen. Außerdem kann die zunehmende, einfache Verfügbarkeit von KI zu einem übersättigten Filmmarkt führen. Es wird schwieriger hochwertige, qualitative und originelle Filme zu entdecken. Außerdem nimmt die Aufmerksamkeit für einzelne Filme ab, da es immer mehr Inhalte gibt, die um dieselbe Reichweite kämpfen. 

Weitere Herausforderungen 

Ein weiteres Problem, dass die KI mit sich bringt, ist die Frage des Urheberrechts. Die KI arbeitet mit bereits existierenden Inhalten, wodurch sich bereits da die Frage nach den Rechten der ursprünglichen Urheber:innen stellt. Außerdem ist bisher ungeklärt, unter welchen Voraussetzungen die KI-generierten Inhalte urheberrechtlich geschützt sind oder werden sollten. 


Gleichzeitig gibt es immer mehr Deepfakes. Durch künstliche Intelligenz können sehr realistische Video- und Audioaufnahmen erstellt werden, die nicht echt sind. Dabei werden Personen gezeigt, die Aussagen tätigen oder Handlungen ausführen, die so nie stattgefunden haben. Für die Filmbranche gibt es so zwar neue Möglichkeiten, allerdings bringt dies große Risiken und Gefahren in Sachen Datenschutz und Persönlichkeitsrechte mit sich. Vor allem Schauspieler:innen, Synchronsprecher:innen oder Stimmen/Personen des öffentlichen Lebens sind davon stark betroffen. Ihre Stimmen und Gesichter können leicht digital und ohne Zustimmung reporduziert werden. Italien hat deswegen Ende 2023 eine neue Regelung zur Verwendung bzw. dem Umgang mit Sprachaufnahmen veröffentlicht. 

Quellen:

Grove, E. (2024, 9. Juni). Artificial intelligence and filmmaking: Threats and features. Raindance. https://raindance.org/artificial-intelligence-and-filmmaking-threats-and-features/

Mastrangelo, L. (2024, 11. November). The impact of AI on the film industry. DLA Piper. https://www.dlapiper.com/en/insights/blogs/mse-today/2024/the-impact-of-ai-on-the-film-industry

Mello-Klein, C. (2024, 15. Oktober). Is AI going to destroy movies or is the panic overblown? A film historian says these fears are not new. Northeastern Global News. https://news.northeastern.edu/2024/10/15/ai-in-hollywood-impact/

Davenport, T. H., & Bean, R. (2023, 19. Juni). The impact of generative AI on Hollywood and entertainment. MIT Sloan Management Review. https://sloanreview.mit.edu/article/the-impact-of-generative-ai-on-hollywood-and-entertainment/

Dieser wurde von ChatGPT korrigiert. Alle Inhalte wurden von mir selbst auf Richtigkeit und Relevanz überprüft und der Text selbst wurde von mir erstellt. Das Literaturverzeichnis wurde ebenfalls von ChatGPT erstellt. 

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