Die Geschichte darüber, wie ich mich auf die künstlerische Bühne bringen will ._. (Part 2. Theory…)

Hallo 🤝!

Diese Woche habe ich mich mit dem Thema Self-Branding beschäftigt. Es geht darum, wie Menschen sich selbst als Marke sehen und präsentieren können. Ich habe untersucht, wie andere “Self-Branding” definieren.

Der Begriff kommt aus dem Jahr 1997 und wurde vom Autor Tom Peters in seinem Artikel „The Brand Called You“ bekannt gemacht. Er meinte, dass jeder Mensch wie der oder die Chef:in des eigenen Unternehmens ist. Das bedeutet: Wir tragen selbst die Verantwortung dafür, wie wir wahrgenommen werden. (vgl. Whitmer, 2018)

Früher ging es beim Self-Branding oft darum, sich gut zu präsentieren – fast wie in der Werbung.
Heute geht es viel mehr um Ehrlichkeit und Authentizität. Man soll nicht jemand anderes spielen, sondern zeigen, wer man wirklich ist: mit den eigenen Werten, Stärken und auch Schwächen. So entsteht ein glaubwürdiges und echtes Bild, das sowohl zu einem selbst als auch zur Arbeit passt. (vgl. Arruda, 2019)

Wenn jemand selbstständig arbeitet oder ein kleines Unternehmen führt, spielt Self-Branding eine besonders große Rolle. Denn hier sind Person und Marke fast dasselbe. Die Person zeigt das Unternehmen nach außen – durch ihr Auftreten, ihre Sprache und ihre Arbeit. So entsteht eine persönliche Verbindung zwischen Mensch und Marke, die Vertrauen schafft. (vgl. Resnick/Cheng, 2016)

Wenn man all das zusammenfasst, wird deutlich, dass Self-Branding mehr ist als nur ein Marketing-Trick. Es ist ein Weg, sich selbst zu verstehen, seine Stärken zu zeigen und glaubwürdig aufzutreten. Self-Branding funktioniert am besten, wenn man sich selbst kennt, ehrlich bleibt und mit seiner eigenen Art sichtbar wird. Es geht nicht darum, ein künstliches Bild aufzubauen oder jemand anderes zu sein, sondern die eigene Persönlichkeit bewusst nach außen zu zeigen. Wer weiß, wofür er oder sie steht, kann klarer kommunizieren und dadurch auch andere überzeugen.

Gerade in einer Zeit, in der soziale Medien oft nur perfekte Fassaden zeigen, wird Echtheit zu einem wichtigen Erfolgsfaktor. Menschen reagieren auf echte Geschichten und auf Personen, die sich trauen, sie selbst zu sein. Für mich bedeutet das: Self-Branding ist weniger eine Strategie als vielmehr ein Prozess des Selbstverstehens und persönlichen Wachstums.

QUELLEN:
Arruda, William: Digital you. Real Personal Branding in the Virtual Age. Alexandria: ATD Press 2019

Whitmer, Jennifer M.: You are your brand: Self‐branding and the marketization of self. In: Sociology Compass (2019), https://doi.org/10.1111/soc4.12662

Resnik, Cheng, Simpson: Marketing in SMEs: A ‘4Ps’ self-branding model. In: International Journal of Entrepreneurial Behaviour and Research (2016), https://doi.org/10.1108/IJEBR-07-2014-0139

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