Das Buch ist sehr emotional, sehr herzzerreißend und hat grundsätzlich eine sehr einfache Storyline. Es gibt einen klaren roten Faden und es lässt viele Tränen fließen. Die Charaktere sind sehr klar definiert und ausgearbeitet. Außerdem gibt es noch einen weiteren Punkt, warum sich dieses Buch sehr gut für eine Verfilmung (meiner Meinung nach und ohne bis jetzt viel Recherchiert zu haben) eignet: Es gibt nur zwei Charaktere, was das Casting einfacher machen würde. Außerdem gibt es einige (Schlüssel-) Szenen, die nicht nur wichtig für die Geschichte sind, sondern sich auch potenziell umsetzen lassen.
- Das Wiedersehen bzw. die Nachricht von Poppys Krankheit an Rune: Es sind nur die beiden in der Szene vorhanden und sie spielt in einem Park. Eigentlich gibt es dabei die Kirschbäume, allerdings sind diese noch nicht bzw. schon geblüht, weshalb sie zu diesem Zeitpunkt nicht relevant sind. Die Szene funktioniert allerdings nur, wenn die Schauspieler:innen sehr gut spielen, da sie sehr emotional aufgeladen ist. Es ist aber eine sehr wichtige Szene im Buch.
- Meine Lieblingsszene und das Ende des Buches: Diese Szene ist wahrscheinlich nicht umsetzbar, aber ich wollte sie trotzdem erwähnen, da es meine Lieblingsszene ist. Bevor Poppy stirbt, nimmt sie Rune das Versprechen ab, dass er ihr ihre Küsse „zurückschickt“, was er aber erst ein Jahr später machen darf, „weil Poppy gelesen hat, dass erst ein Jahr später etwas im Himmel ankommt“. Also organisiert Rune, dass die Nachbarschaft zusammenkommt, und sie schicken alle zusammen mit diesen chinesischen Laternen (die leider bei uns verboten sind) alle tausend Herzen in den Himmel zu Poppy.
- Poppys Tod: Poppys Tod ist eine eigene Szene, die sich über mehrere Seiten zieht. Er ist sehr emotional und traurig, aber gleichzeitig passieren viele sehr wichtige Dinge dabei, die die Charaktere prägen und in der Geschichte mehrmals vorkommen.
- Das Erfüllen der letzten Wünsche von Poppy: Das erstreckt sich über mehrere Kapitel und es gibt noch ein paar Dinge, die Poppy und Rune sich gegenseitig erfüllen bzw. zusammen erleben. Das würde das Werkstück allerdings länger machen und es ist die Frage, ob es machbar ist.
Diese Szenen lassen sich theoretisch auch zusammenführen und vereinen. Ich glaube auch, dass es dabei auch viel auf den Theorie- bzw. Literaturteil der Arbeit rauskommt. Derzeit habe ich ein Kapitel geplant, in dem es um das Schreiben von Drehbüchern geht: Was kann man weglassen, was muss drinnen bleiben, wie verändert man Szenen etc.?
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