Die analoge Welt (Part 6)

Da mir im letzten Beitrag klar geworden ist, dass viele meiner Arbeiten auf analogen Prozessen basieren und mir das sehr viel Spaß macht, möchte ich versuchen, mein Self-Branding darauf aufzubauen. Mein Ziel ist es, eine analoge Technik zu finden, die ich in Zukunft sowohl digital (Website, Social Media) als auch analog (Visitenkarten etc.) verwenden kann.

In diesem Beitrag erzähle ich über die erste Technik, die ich ausprobiert habe: 3D-Linoldruck. Was ist das eigentlich? Das Prinzip der Erstellung des finalen Bildes ist ähnlich wie beim echten Linoldruck: Man hat mehrere Farben, also mehrere Druckplatten, und druckt sie nacheinander übereinander.

Der Unterschied ist aber, dass ich nicht mit echtem Linol gearbeitet habe, sondern die Druckplatten digital erstellt und anschließend als 3D-Objekte produziert habe. Dadurch entsteht eine Mischung aus analogem Look und digitalem Prozess — genau diese Kombination finde ich gerade besonders spannend.

Was mir daran gefällt, ist, dass die Ergebnisse nicht perfekt aussehen. Kleine Verschiebungen, sichtbare Strukturen und Fehler machen das Ganze menschlicher. Gerade in einer Zeit, in der so viele Designs sehr glatt und KI-generiert wirken, fühle ich mich mehr zu solchen unperfekten und greifbaren Prozessen hingezogen.

Screenshot

+ Mir gefällt diese Technik, weil man im Vergleich zum klassischen Linoldruck viel mehr Spielraum mit Texturen hat.

+ Außerdem kann man Acrylfarben verwenden, was diese Technik für mich einfacher und günstiger macht.

Im Vergleich zum traditionellen Linoldruck steckt allerdings weniger Handarbeit darin, weil die Platten nicht per Hand ausgeschnitten werden. Trotzdem mag ich gerade diese Mischung aus digitalem und analogem Prozess sehr.

Für das Fanzine-Festival habe ich bereits Postkarten in diesem Stil produziert und bin gespannt, welches Feedback ich dazu bekommen werde!

Was haben meine Projekte gemeinsam? (Part 5)

Also, wie ich in vorherigen Blogposts schon überlegt habe, brauche ich sicher eine neue Website, die meine Zielgruppe besser ansprechen wird und meine Identität besser darstellen kann.

Aber was soll da alles rein? Ich habe mir überlegt, dass ich auf jeden Fall meine Poster zeigen will, die bereits an einigen Ausstellungen teilgenommen haben. Damit werde ich mich nicht nur als Designerin, sondern auch als Künstlerin präsentieren!

Zurzeit habe ich an sechs Poster-Ausstellungen teilgenommen, und die siebte wird unsere Master-Ausstellung sein. Meine Poster waren bereits in unterschiedlichen Ländern zu sehen, wie der Ukraine, Spanien, Österreich und der Türkei. Auf meiner Website möchte ich klar machen, dass ich nicht nur eine in Österreich basierte Designerin/Künstlerin bin, sondern auch gerne an internationalen Projekten teilnehme.

Die Themen, die meine Poster ansprechen, sind unterschiedlich, aber eines ist klar: Es geht immer um den Menschen. Das ist, was ich ausgesucht habe:

Dann habe ich mir gedacht, dass ich meine Bachelorarbeit unbedingt als künstlerisches Projekt integrieren möchte, weil ich sie sehr liebe und gerne an ähnlichen Projekten teilnehmen würde.

Damit ich mich auch als Designerin präsentieren kann, möchte ich zwei Projekte einbauen, die ich für echte Kund*innen umgesetzt habe. Eines davon ist das Kochbuch für das Caritas Marienstüberl, bei dem ich auch die Design Direction übernommen habe. Dabei ging es um Illustrationen, Layoutdesign und Druckvorbereitung.

Das letzte Projekt, das ich gerne in meinem Portfolio zeigen möchte, ist ein ganz frisches Projekt, das ich für die FH Joanneum beziehungsweise den Studiengang Nachhaltigkeitskommunikation und Klimajournalismus gestaltet habe. Dort habe ich mit dem Risodrucker gearbeitet und außerdem Layout- sowie Social-Media-Design umgesetzt.

Als ich mir alle meine Projekte gemeinsam angeschaut habe, bin ich draufgekommen, dass sie alle etwas verbindet: menschliches Leben und die Abwesenheit von KI. Viele Projekte wurden mit analogen Techniken umgesetzt oder sehen zumindest so aus, als wären sie analog gestaltet worden. Ich glaube, dass das eine gute Basis für mein Self-Branding ist, mit der ich weiterarbeiten kann.

who I am talking to?? 👀 (Part 4)

So jetzt geht’s in meine Zielgruppe…

Alter? Eigentlich egal. Ich habe gemerkt, dass ich meine Zielgruppe nicht wirklich über Alter definieren möchte.

Irgendwie fühlt es sich für mich falsch an zu sagen „meine Zielgruppe ist 25–35“ oder so, als wären alle Menschen in diesem Alter gleich. Das entspricht einfach nicht meiner Realität – weder in meinem Umfeld noch online.

Stattdessen interessiert mich viel mehr, wie Menschen denken, was sie fühlen und wofür sie sich interessieren.

Ich möchte Leute erreichen, die:

– offen für visuelle Experimente sind

– sich für Kunst, Design und Ästhetik interessieren

– sich inspirieren lassen wollen oder selbst kreativ sind

Und das hat meiner Meinung nach weniger mit Alter zu tun als mit Haltung.

Ich glaube auch, dass diese Art von Einteilung schnell in eine Richtung gehen kann, die eher einschränkend als hilfreich ist. Für mich fühlt es sich stimmiger an, meine Zielgruppe über gemeinsame Interessen und Werte zu definieren, statt über Zahlen.

Am Ende geht es für mich nicht darum, wie alt jemand ist, sondern darum, ob eine Verbindung entsteht.

Ich habe 3 personas definiert:

Persona 1: Alex (Designer/Künstler)

Alex ist selbst kreativ tätig und sucht ständig nach Inspiration, neuen visuellen Ansätzen und Menschen aus der Szene. Er nutzt Instagram aktiv, um andere Künstler:innen zu entdecken und sich weiterzuentwickeln.

Warum folgt er mich?

-Er findet meine Ästhetik spannend

-Er erkennt sich in meinem Prozess wieder

-Er könnte sich vorstellen, mit mir zu arbeiten

 Was spricht ihn an?

-Einblicke in meinen kreativen Prozess

-Experimente, mutige visuelle Entscheidungen

-Persönliche Gedanken über Design & Selbstfindung

Potential:

-Ein gemeinsames Projekt

Persona 2: Sophia (arbeitet im Büro)

Sophie ist keine Designerin, aber sie liebt ästhetische Inhalte und moderne Kunst. Sie folgt Künstler:innen, weil sie sich inspirieren lassen möchte und gerne visuell „eintaucht“.

Warum folgt sie mich?

-meine Inhalte sind visuell ansprechend

-Sie spürt eine gewisse Persönlichkeit dahinter

-Sie fühlt sich emotional oder ästhetisch angesprochen

Was spricht ihn an?

-Starke visuelle Posts (Farben, Stimmung, Ästhetik)

-Authentische, nicht zu perfekte Inhalte

-kurze, verständliche Einblicke

Potential:

-Sie liked, teilt und verbreitet meine Inhalte

-Könnte in Zukunft auch Kunst/Merch kaufen

Persona 3: Marie (Die Kuratorin / Galerie)

Marie ist ständig auf der Suche nach neuen, jungen Positionen in der Kunst- und Designszene. Sie entdeckt Künstler:innen oft über Social Media oder Websites.

Warum interessiert sie sich für mich?

-meine Arbeiten haben eine klare visuelle Sprache

-meine Präsentation wirkt eigenständig und nicht generisch

-sie erkennt Potenzial für Ausstellungen oder Projekte

Was ist ihr wichtig?

-Klarheit in meiner künstlerischen Position

-Konsistenz in meinem visuellen Auftritt

-Professionalität (Website, Portfolio, Auftreten)

Potenzial:

-Einladung zu Ausstellungen

-Kooperationen

-Einstieg in die Kunstszene

Meine Zielgruppe ist für mich kein starres demografisches Konstrukt, sondern ein Zusammenspiel aus Interessen, Haltung und ästhetischer Wahrnehmung.

Im weiteren Verlauf meines Projekts möchte ich diese Definition nicht nur theoretisch festhalten, sondern durch meine Experimente auf Instagram und meiner Website weiter überprüfen und schärfen.

Am Ende geht es für mich nicht darum, wer genau zuschaut, sondern darum, ob eine Verbindung entsteht.

P.S. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich eher mit einer deutschsprachigen oder englischsprachigen Audience arbeiten möchte. Darüber werde ich mir noch Zeit nehmen, um nachzudenken!

Website ._. (Part 3)

Im Rahmen meines Self-Branding-Experiments habe ich begonnen, meine bestehende Portfolio-Website genauer zu analysieren. Nachdem ich mich im vorherigen Semester vor allem theoretisch mit dem Thema auseinandergesetzt habe, interessiert mich nun besonders die Frage, wie sich meine künstlerische Identität konkret in meinen eigenen Medien widerspiegelt – und ob diese auch für andere nachvollziehbar ist.

Meine Website dient aktuell als klassisches Portfolio und ist in mehrere Bereiche gegliedert. Die Startseite enthält grundlegende Informationen über mich, wie meinen Namen und meine Tätigkeit, bleibt dabei jedoch bewusst reduziert und eher kurz gehalten.

Ergänzend dazu gibt es eine ausführlichere About-Me-Seite, auf der ich näher auf meinen Hintergrund, meine Erfahrungen und Kontaktmöglichkeiten eingehe.

Den zentralen Teil bildet die Projektseite, auf der meine gestalterischen Arbeiten präsentiert werden – mit einem klaren Fokus auf Posterdesign, ergänzt durch weitere Projekte aus dem Designbereich.

Gestalterisch ist die Website eher minimalistisch und zurückhaltend aufgebaut. Sie wurde mit Wix umgesetzt (was man auch auf der website sieht, weil ich zu geizig war haha), was einerseits eine einfache Umsetzung ermöglicht hat, andererseits aber auch gewisse gestalterische und technische Einschränkungen mit sich bringt.

Meine bisherigen Webdesign-Kenntnisse sind eher grundlegend, was sich ebenfalls im Aufbau und in der visuellen Ausarbeitung widerspiegelt.

Trotzdem lassen sich bereits erste Ansätze einer eigenen gestalterischen Handschrift erkennen. Besonders die Verwendung der Schrift „Anton“, die ich bewusst gewählt habe, spiegelt meinen persönlichen Geschmack wider. Auch die insgesamt eher offene und informelle Stimmung der Website entspricht meinem Anspruch, mich nicht zu distanziert oder zu „perfekt“ zu präsentieren, sondern zugänglich zu bleiben.

Gleichzeitig wurde mir durch die Analyse klar, dass die Website in ihrer aktuellen Form noch nicht vollständig meine tatsächliche künstlerische Identität widerspiegelt. Der visuelle Ausdruck wirkt auf mich zu vorsichtig und „zu brav“, während meine Arbeiten und mein persönlicher Stil oft experimenteller, mutiger und lebendiger sind. Hier entsteht eine deutliche Diskrepanz zwischen dem, was ich gestalterisch ausdrücken möchte, und dem, was tatsächlich sichtbar wird.

Ein besonders auffälliger Punkt ist die Startseite, die aktuell sehr reduziert ist und dadurch eher leer wirkt. Obwohl Minimalismus bewusst eingesetzt werden kann, fehlt hier aus meiner Sicht ein klarer visueller oder inhaltlicher Einstieg, der meine Persönlichkeit oder meine Arbeit stärker vermittelt. Dadurch geht ein wichtiger Moment verloren, in dem Besucher:innen eine erste Verbindung zu mir und meiner Arbeit aufbauen könnten.

Interessant ist jedoch, dass die Website trotz dieser kritischen Punkte bereits eine gewisse Funktion erfüllt: Sie wurde im Kontext einer Masterbewerbung akzeptiert. Das deutet darauf hin, dass die strukturelle und inhaltliche Basis funktioniert, auch wenn die visuelle und konzeptionelle Ausarbeitung noch Entwicklungspotenzial hat.

Im weiteren Verlauf meines Projekts möchte ich die Website daher nicht nur optimieren, sondern gezielt als Experimentierfeld für mein Self-Branding nutzen. Dabei interessiert mich vor allem, wie sich Veränderungen im Design, in der Bildsprache oder in der Art der Präsentation auf die Wahrnehmung meiner Person auswirken.

Ziel ist es, die Website von einem eher funktionalen Portfolio zu einer klar positionierten, persönlichen Plattform weiterzuentwickeln, die meine künstlerische Identität nicht nur zeigt, sondern auch erlebbar macht. Dabei werde ich verschiedene Ansätze testen, dokumentieren und reflektieren, um besser zu verstehen, welche gestalterischen Entscheidungen tatsächlich zu einer stärkeren und authentischeren Außenwirkung führen.

P.S. Ah ja und die Website existiert heutzutage nur für Desktop, das will ich auch im Zukunft ändern und sie für handy zu optimieren 🙂

kein fancy Name (yet) Part 2

Diese Woche habe ich meinen Instagram-Account genauer unter die Lupe genommen, um herauszufinden, welche Inhalte bei meinem Publikum am besten ankommen.

Mein Account hat aktuell 380 Follower. In den letzten 30 Tagen wurden über 9.000 Aufrufe erzielt – 71 % davon stammen von Menschen, die mir noch nicht folgen. Das zeigt, dass meine Inhalte nicht nur mein bestehendes Publikum erreichen, sondern auch neue Menschen auf meine Arbeit aufmerksam machen.

In meiner Analyse habe ich die drei Videos untersucht, die mir die größte Reichweite gebracht haben.

Das erfolgreichste Video hat über 20.000 Aufrufe erreicht und zeigt meinen Alltag im Designstudium – wie das Leben als Designstudentin aussieht. Dieses Video hat mir 174 neue Follower gebracht und wurde überraschenderweise am meisten in Indonesien gesehen, obwohl ich mir nicht erklären kann, warum.

Das zweite Video war eine Art Visitenkarte von mir, in der ich mich einfach vorgestellt habe. Es hat über 7.000 Aufrufe und 51 neue Follower gebracht. Die Farben in diesem Video sind wie immer bunt, aber besonders interessant war vermutlich die vielfältige Abfolge von Sequenzen, die fast alle möglichen Farben gesammelt hat. Ich kann dieses Format wahrscheinlich nicht oft wiederholen, aber es zeigt, dass die Leute visuell abwechslungsreiche Inhalte sehr ansprechend finden.

Das dritte Video entspricht eher dem typischen Format meines Accounts – Fashion Styling. Es hat über 2.000 Aufrufe erreicht. Zwar nicht so viele wie das erste Video, aber dennoch ein Erfolg! Besonders daran ist, dass sich das Video durch seine Stimmung und Performance von allen anderen Styling-Videos auf meinem Account unterscheidet: Ich habe das erste Mal vor der Kamera getanzt, und offenbar ist das bei meiner Audience positiv angekommen. Bei diesem Video kamen die meisten Betrachter*innen aus Deutschland und Österreich, obwohl das Video auf Englisch war.

Was mich jedoch überrascht hat, ist, dass Videos mit Voice-over deutlich weniger Interaktionen erzielt haben, obwohl viele „Expert*innen“ auf Instagram genau dieses Format empfehlen.

Eine mögliche Erklärung dafür ist die Sprache: Die Voice-over-Videos habe ich auf Deutsch gemacht, während meine Audience aktuell überwiegend englischsprachig zu sein scheint. Das könnte ein Grund sein, warum diese Inhalte weniger gut performen.

Diese Beobachtung bringt mich zu einer wichtigen Frage für mein weiteres Experiment:
Wer ist eigentlich meine Zielgruppe? Soll ich mich eher auf ein deutschsprachiges oder ein englischsprachiges Publikum konzentrieren?

Im weiteren Verlauf des Semesters möchte ich genau das gezielt testen und herausfinden, welche Sprache und Kommunikationsform besser zu meiner künstlerischen Identität und meiner Audience passt.

Oder die Menschen haben meinen slawischen Akzent nicht gefeiert, wer weiß haha 🥲

Ich bin’s wieder! (Part 1)

Im vorherigen Semester habe ich mich bereits theoretisch mit dem Thema Self-Branding im künstlerischen Kontextbeschäftigt. In diesem Semester möchte ich den Fokus auf praktische Experimente legen und untersuchen, wie sich eine künstlerische Identität aktiv entwickeln und kommunizieren lässt.

Der experimentelle Teil meines Projekts besteht aus mehreren Elementen:

Ein wichtiger Schritt ist die Analyse meines bestehenden Instagram-Accounts. nstagram ist für viele junge Künstler:innen eine der wichtigsten Plattformen, um ihre Arbeiten zu präsentieren, Kontakte zu knüpfen und eine eigene visuelle Identität aufzubauen. Deshalb möchte ich zunächst den aktuellen Stand meines Accounts analysieren.

Dabei werde ich untersuchen, welche Inhalte ich bisher poste, wie sie visuell aufgebaut sind und wie sie von meinem Publikum wahrgenommen werden. Besonders interessieren mich Fragen wie: Welche Beiträge bekommen die meisten Reaktionen? Welche Art von Content funktioniert besser – zum Beispiel fertige Arbeiten, Einblicke in den Prozess oder persönliche Inhalte? Außerdem möchte ich analysieren, wie konsistent meine visuelle Sprache ist und ob mein Profil bereits eine klare künstlerische Identität vermittelt.

Auf Basis dieser Analyse plane ich, verschiedene Content-Formate und Präsentationsweisen auszuprobieren. Das kann zum Beispiel bedeuten, unterschiedliche Arten von Posts zu testen, neue visuelle Strategien zu entwickeln oder stärker Einblicke in meinen kreativen Prozess zu geben. Durch diese Experimente möchte ich beobachten, wie sich meine Online-Präsenz verändert und welche Formen der Darstellung besonders positiv aufgenommen werden.

Zusätzlich möchte ich Gespräche bzw. kleine Interviews mit Menschen führen, die mich aus unterschiedlichen Kontexten kennen. Ziel ist es herauszufinden, wie andere meine Persönlichkeit und meine kreative Arbeit wahrnehmen. Dadurch möchte ich besser verstehen, ob meine Außenwirkung mit meinem eigenen Selbstbild übereinstimmt.

Durch diese Experimente möchte ich untersuchen, wie Self-Branding praktisch funktioniert und welche Strategien jungen Künstler:innen helfen können, ihre Arbeit sichtbarer zu machen.

Ein weiterer Teil des Projekts sind Gespräche mit Menschen aus meinem Umfeld, die mich aus unterschiedlichen Kontexten kennen. Ziel ist es herauszufinden, wie andere meine Persönlichkeit und meine kreative Arbeit wahrnehmen. Dadurch möchte ich besser verstehen, ob meine Außenwirkung mit dem Bild übereinstimmt, das ich selbst von mir habe.

Bis dann 🫲

UPD: Falls DU Gedanken oder Feedback hast, kannst sie gerne in die Kommentare schreiben 🙂 Oder mir auch persönlich sagen, ich freue mich! 🐝

Design Activism (Part 10)

Last, but not least I am going to focus on some more material of activist poster design. Then I will add my next steps for my thesis, so you know what I will be doing in the future and how I will add to my collection of materials and research.

The topic I already focused on in part 6 of my blog posts was global warming and the environment. Therefore, I want to add some more posters here that focus on this exact topic.

“Unexpected Hues – Human Impact on Ocean Colors” is an interesting poster series by Franziska Stetter. It wants to raise awareness on certain oceanic problems the environment is facing. There are six posters on the topics: “[…] Phytoplankton Growth, Algal Blooms, Plastic Pollution, Oil Spills, Ocean Acidification, and Melting Ice […]” (Stetter, 2026) Each of the posters

“[…] using a vivid gradient of five RGB color values to represent changes in ocean color caused by environmental disruptions. These colors are placed based on real-world coordinates where these issues are prevalent, translated into their position on each poster. Accompanying each visual are detailed descriptions that explain the context, data, and meaning behind the chosen hues, creating a blend of scientific data and visual storytelling.” (Stetter, 2026)

In this poster Brynn Seitzman has focused on one of the effects of global warming. The typography is a call to action and makes us aware that our forests need saving. Through this quote the picture becomes alive, we do not only see burnt out matchsticks anymore, but trees, a whole forest that was burnt down by wildfire, caused by global warming and climate change.

This next poster was created by Jack parker, Evan Hamilton and Gabe Salas, students from the Texas State University. It focuses on showing what can be done against climate change within the field of agriculture through new technology. Since the greenhouse effect is a phenomenon tied to climate change, it is interesting to use this quote to advertise for new agricultural greenhouse solutions that help us live in an environment that is constantly getting hotter.

To summarize, these were some examples of advocating for change in caring more for the environment. The next steps of my thesis will be to synthesize my findings and tie them together more closely, as well as, to find even more examples that help me make choices to create my own design activist works. In the end, I want to apply the results of my research to my own practice as a designer. This will make it easier for me to create alongside my personal values and connect them to my future brand. It will add more value to my work and hopefully steer my portfolio and my future work life into directions I am interested in that make people think twice about their actions.

Thank you all for your interest in my research journey. I have still got quite a way to travel with this, but I’m more sure than ever to start creating on my own, seeing what I can do with all the insights I have gained into this broad and extremely important issue.

Sources:

Parker, Jack; Hamilton, Evan and Salas, Gabe: Dispel the Myth. In: Graphis Online, 2020. URL: https://graphis.com/entry/9165a4b3-1837-4ce2-8927-bc7a7d8f8245. Accessed 2026, Jan. 26.
Seitzman, Brynn: “Save Our Forest”. In: Graphis Online, 2015. URL: https://graphis.com/entry/acc0d43f-f96c-417b-bc4e-0fefbb27435d. Accessed 2026, Jan. 26.
Stetter, Franziska: Unexpected Hues – Human Impact on Ocean Colors. In: Graphis Online, 2026. URL: https://graphis.com/entry/80052a8b-1c57-4772-bc12-69183332c9fc. Accessed 2026, Jan. 26.

Design Activism (Part 9)

The focus of my previous post was on the Black Lives Matter Movement and racism. And in Part 6 of my series, I analyzed a poster on US politics, as well as, one on global warming. Therefore, I will add to both of these to have more examples of similar topics.

Jean Quarcoopome created this poster to connect US politics and the danger they pose towards Black lives. The background colour is black to show that it is about Black people and death. In the background a transparent typography shows ‘UNITEDSTATESOFAMERICA’. Within these words some letters are emphasized in white colour, that makes one read the word unsafe. This shows that america is an unsafe place for Black people. The intention behind using the font Martin by VOCAL Type Co, was to hint towards “lettering used on placards and posters during a Memphis sanitation strike, organized by Black people protesting against unsafe working conditions in the 1960s.” (Quarcoopome, 2021)

Coco Cerrella focused on a more graphical approach to depict one big problem going on around the world, which is also strongly emphasized in the US. Namely, immigrant’s rights. The passports of different nations are cemented into a wall. They look like bricks holding society together, but walls can eventually crumble. Cerrella states that “[t]he passport that serves as the entry key for many people is at the same time a wall for migrant minorities, in a world increasingly closed.” (Cerrella, 2021) This poster is also a nod to building walls between nations, which again is a link to Trump building a wall towards Mexico, for instance.

This poster by Karen Crawford also merges topics. It combines the famous last words by George Floyd that fuelled the Black Lives Matter Movement with a face mask, marking the COVID19-pandemic. The words form a mask and are also situated exactly on mouth and nose, where the breath of the Black person shown as a silhouette should be, but is not anymore. It also shows the struggles of the pandemic that many people said they cannot breathe under their masks. But using a mask and struggling to breathe because one is being killed are two entirely different things. This shows that many struggles of mainly white people do not translate similarly to the struggles of Black people. Surely, the Black people that have died would have preffered to wear a mask instead.

To summarize, these examples combine different topics that I have already focused on in previous posts. In my next and last post I am going to show some final examples of design activist posters and then elaborate my next steps for my thesis. Thank you to everyone that has read until here.

Sources:

Cerrella, Coco: Immigrant Wall. In: Graphis Online, 2021. URL: https://graphis.com/entry/5eb64068-528e-47d5-a430-495ec7f8a52a. Accessed 2026, Jan. 26.
Crawford, Karen: I CAN’T BREATHE. In: Graphis Online, 2021. URL: https://graphis.com/entry/65a5d705-6cd2-4f26-8b42-47644cbfb1e4. Accessed 2026, Jan. 26.
Quarcoopome, Jean: UNSAFE/United States of America. In: Graphis Online, 2021. URL: https://graphis.com/entry/4438657f-06dc-44e1-a6a4-363d559384ef. Accessed 2026, Jan. 26.

Design Activism (Part 8)

In my last post I have analyzed some mainly typographic posters about war. In this post I will be focusing on racism and the black lives matter movement, since there are still so many different topics out there that add to the variety and diversity of activist topics.

This poster by Arnaud Ghelfi was created for the Black Lives Matter Movement. The structure of the letters BLM is especially round, which creates the illusion that the ‘L’ is a heart. The colours help this notion, because the ‘L’ is mostly red and pink, the typical colours associated with graphics of hearts. The black background adds to the fact that this is about Black people. To add to that the shapes of the three letters seem to be built out of the same two components. The colour gradients within the type show that Black people are diverse as well and this diversity adds flavour to society, which is why they are as important as everyone else. (cf. Ghelfi, 2021)

In this second poster about the Black Lives Matter Movement Anna Sera Garcia shows how white space can be used to show reactions of people. The typography is cut out by empty space to show that when white people (that are the majority group) do not speak up about injustice, their silence makes them complicit in the killing of Black people, since they have the power, but do not do anything about these injustices. Other than the whole sentence the word ‘black’ gets not only erased, but torn apart as well, this shows the brutality Black people have to face, by being killed without doing anything wrong. To add to that the sentence ends with a single point, this shows that it is a fact and also emphasizes the finality of the statement. At the bottom of the page the names of Black people that have been killed during this time are listed to not let them be forgotten and show that it is not just an individual case, but a pattern.

This poster by Underline Studio shows the same problem that the previous one did. The two words ‘silence’ and ‘violence’ are merged, by showing their similarities. The whole construct shows the visual of an hourglass, making evident that each second of silence adds to the violence that is happening.

Last but not least, Selcuk Ozis has created a typographic poster showing again that racism kills. The letter ‘i’ stands for black people as can easily be seen. This shows that racism as a construct is fueled by white people, one white person seems to be killing the Black person as is depicted by the ‘s’ that seems to be kneeling on top. The other white people ‘r’, ‘a’, ‘c’, ‘m’ just seem to be watching or are probably silent as they see the scenario unfold. The three colours used remind us of the Nazi flag and show that racism is timeless and, therefore, has to be fought by the roots.

In this blog post I have analyzed some posters about racism, focusing especially on the Black Lives Matter Movement. This shows again how much is possible using just typography.

Sources:

Ghelfi, Arnaud: Black Lives Matter. In: Graphis Online, 2021. URL: https://graphis.com/entry/7815cc37-e773-4e6b-937a-52ac9de4d663. Accessed 2026, Jan. 26.
Ozis, Selcuk: Racism. In: Graphis Online, 2021. URL: https://graphis.com/entry/a9aa38c8-850b-45b6-a1d3-3252fee54a43. Accessed 2026, Jan. 26.
Sera Garcia, Anna: Our Silence Kills Black Lives. In: Graphis Online, 2021. URL: https://graphis.com/entry/caa83c12-41bb-4709-91b4-c99515a11718. Accessed 2026, Jan. 26.
Underline Studio: Silence is Violence. In: Graphis Online, 2021. URL: https://graphis.com/entry/a5b2b40c-9f0d-484a-8cf8-162682ffffbc. Accessed 2026, Jan. 26.

Design Activism (Part 7)

Adding onto my previous post, I will continue to analyze some design activist posters to show that there are different topics out there and what the consensus is about interesting and impactful activist posters.

This poster shows a clever usage of typography. Barbara Galinska wants to inspire action against war. The message is clear: Stop war! The continuos outlines fusing the message together shows that one of the words cannot be without the other. The red and black colours make an aggressive combination to show the importance of the message and refer to the topic of war the explosions, burning, blood as well as, death and darkness that comes with war. The sharp edges of the outlines leave no room for doubt, this is a serious matter. The end of the ‘S’ and the space between the ‘P’ and the exclamation mark seem to have extremely sharp ends, similar to scalpels. This design has not only been used as a poster, but also as a base for murals and demonstration signs.

This poster shows a similar approach, also just through typography, but focuses on the war between Israel and Palestine. It shows that both names together create the word please and very small in the right hand corner the small print states “NO MORE WAR”. This already clearly transports the plea of designer Hoon-Dong Chung. To be able to read both the names Palestine and Israel, as well as, the word ‘please’ the transparency effect has been used. While the first two are transported into a second layer by being barely visible, the word please is highlighted by having more opacity. Therefore, the first thing one reads is ‘please’. Afterwards the words Palestine and Israel come into focus and if the message is not clear enough already, then only when analyzing the poster closely the rest of the message becomes visible.

In this poster the main message also comes from typography. This time the text can be interpreted in several ways. The message is: “war does not determine who is right only who is left”. In this case one can either interpret it in the way that during war it can be seen, which people advocate for right parties and which for left ones. Or you can see that, even though someone might be ‘right’ in war (meaning to have the correct opinion), the only thing that matters in the end is who is left after the war (so who is still here in the end). Interestingly, the background shows clouds and a sunny day and the last row of text becomes slightly transparent, showing that not much is left after the war. This poster was designed by Emerson, Wajdowicz Studios.

These three posters summarize well that there does not have to be a lot going on in a design to get a message across. Usually typography is enough if it is applied in a creative way, by combining different words and meanings to get the point across.

Sources:

Chung, Hoon-Dong: Please. In: Graphis Online, 2018. URL: https://graphis.com/entry/90a92688-82b0-4373-81c3-ddd335508222. Accessed 2026, Jan. 26.
Emerson, Wajdowicz Studios: War. In: Graphis Online, 2025. URL: https://graphis.com/entry/d0422e34-4b2e-11e2-a2c9-f23c91dffdec. Accessed 2026, Jan. 26.
Galinska, Barbara: Stop War! In: Graphis Online, 2025. URL: https://graphis.com/entry/6f14135a-c44a-4c46-bfc3-0af957710a61. Accessed 2026, Jan. 26.