Creating my own Production Design – Das Konzept 

Topic: Production Design

In diesem Semester dreht sich alles darum, neue Fähigkeiten zu erlernen, oder bestehende Skills weiter auszuweiten. Jede:r, der/die schon einmal mit mir über die Produktion von Filmen geredet hat, weiß, dass ich fasziniert von Production Design bin. Demnach wird es wenig überraschend sein, dass ich mich sowohl in meiner Bachelorarbeit als auch in Teilen der DesRes-Blogbeiträge des vergangenen Semesters mit diesem Thema auseinandergesetzt habe. Mit dieser Tradition möchte ich nicht brechen, weshalb ich mich auch dieses Semester erneut mit dem Thema beschäftige. Da ich mich bisher vorwiegend mit theoretischen Inhalten und der Analyse bestehender Production Designs befasst habe, möchte ich nun meine eigenen Fähigkeiten in der Gestaltung der Filmwelt verbessern.

Da Production Design aus vielen Elementen besteht, werde ich mich in den Blogbeiträgen vorwiegend mit dem Set Design auseinandersetzen. Als Ausgangspunkt für dieses Projekt wird eine Szene aus einem bestehenden Theaterstück oder Buch dienen, zu der ich ein passendes Set Design kreieren möchte. Die Frage hierbei ist: „Wie würde ich die Szene umsetzen, wenn ich das Stück oder Buch verfilmen würde?“.

Um diese Frage zu beantworten, werde ich mir zu Beginn einen Überblick über die Szene verschaffen und diese dann genauer analysieren. Dabei werden wichtige Fakten notiert, die einen Anhaltspunkt für den Zeitpunkt der Handlung, die Lebensumstände der vorkommenden Figuren und der Gestaltung der Umgebung geben.  Anschließend werden weitere Informationen zu epochenspezifischen Elementen und sonstigen wichtigen Punkten der Geschichte recherchiert und Inspirationen für die Gestaltung gesucht. Nach eingehender Recherche werden schließlich erste Skizzen angefertigt, die dann zu einem detaillierteren Plan des Sets ausgearbeitet werden.

What about Green Production?

Da ich mich in meiner Masterarbeit gerne mit dem Thema „Green Production“ auseinandersetzen möchte, sollte dieser Aspekt auch in diesem Semester berücksichtigt werden. Nachdem ich die Ausstattung der Szene fertig geplant habe, werde ich diese daher erneut analysieren, um herauszufinden, wie ich das gesamte Design umweltbewusster gestalten kann. Wo können Elemente Secondhand gekauft, ausgeliehen, oder durch nachhaltigere Alternativen ausgetauscht werden? Wird dadurch mein geplantes Design erheblich umgekrempelt, oder bleibt es mehr oder weniger gleich? Diese Fragen werden am Ende durch einen Vergleich der originalen Variante und der nachhaltigeren Variante beantwortet. 

Falls dann noch ein paar Blogbeiträge übrig sind, wäre es eine spannende Idee, meine Interpretation der Szene mit der bestehenden Verfilmung des Stückes oder Buches zu vergleichen. Es wäre sehr interessant zu sehen, ob sich die beiden Varianten stark ähneln, oder ob es große Unterschiede gibt. 

Unabhängig davon, wie das Ergebnis schlussendlich aussieht, freue ich mich sehr darauf, in die Rolle einer Production Designerin zu schlüpfen und meine eigene kleine Filmwelt aufzubauen. 

#5 – Schnitt und Vorbereitung

Nachdem der Videodreh abgeschlossen war, ging es für mich an den Schnitt und an die Vorbereitung für das Color Grading. In diesem Schritt wurde mir noch einmal klar, dass das spätere Grading schon viel früher beginnt, nämlich direkt beim Ordnen, Schneiden und Vorbereiten des Materials. Je sauberer dieser Teil ist, desto leichter lässt sich später mit den Farben arbeiten.

Importieren des Materials

Zuerst habe ich alle Aufnahmen in mein Schnittprogramm importiert und mir einen Überblick über das gesamte Material verschafft. Das war wichtig, weil ich nur so sehen konnte, welche Szenen technisch brauchbar sind und welche ich eher nicht verwenden kann. Gerade bei einem kleineren Projekt ist es hilfreich, das Material von Anfang an ordentlich zu sammeln, damit man später nicht den Überblick verliert.

Beim Import war für mich besonders wichtig, die Clips sinnvoll zu benennen und direkt in passende Ordner oder Bereiche einzuteilen. So musste ich später nicht lange suchen und konnte schneller zwischen den einzelnen Aufnahmen wechseln. Schon hier merkt man, dass gute Organisation Zeit spart und den gesamten Workflow einfacher macht.

Videoschnitt

Im nächsten Schritt habe ich mit dem eigentlichen Videoschnitt begonnen. Dabei ging es mir zuerst nicht um Perfektion, sondern darum, eine erste Reihenfolge zu finden, die zum Vlog passt. Ich wollte den Ablauf vom Aufstehen bis zum Weg in die FH so zusammenstellen, dass er logisch wirkt und sich natürlich anschauen lässt.

Beim Schneiden ist mir aufgefallen, wie stark die Wirkung eines Videos von der Reihenfolge der Bilder abhängt. Selbst einfache Alltagsszenen bekommen eine andere Wirkung, wenn man sie anders anordnet oder länger bzw. kürzer stehen lässt. Genau deshalb war der Schnitt für mich nicht nur ein technischer Schritt, sondern schon ein erster kreativer Teil des Projekts.

Auswahl der besten Szenen

Nicht jede Aufnahme war automatisch gut genug für die Endversion. Deshalb habe ich aus dem Material die Szenen ausgewählt, die am besten zur Stimmung des Videos passen und technisch am stärksten sind. Dabei habe ich vor allem auf Bildruhe, Licht, Bewegungsfluss und Verständlichkeit geachtet.

Die Auswahl war auch deshalb wichtig, weil ich mein Material später farblich angleichen wollte. Wenn einzelne Szenen zu unterschiedlich oder zu schwach aufgenommen sind, wird das Grading schwieriger. Deshalb habe ich lieber weniger, aber bessere Szenen verwendet, statt möglichst viel Material einzubauen.

Projektorganisation

Ein großer Teil dieses Schrittes war die Organisation des Projekts. Dazu gehört für mich nicht nur das Sortieren der Dateien, sondern auch das bewusste Entscheiden, welche Clips ich im Projekt behalten will und welche nicht. Gerade bei mehreren Versionen oder Versuchen kann es schnell unübersichtlich werden.

Ich habe gemerkt, dass eine gute Projektstruktur später auch den kreativen Prozess verbessert. Wenn man weiß, wo welches Material liegt, kann man sich mehr auf den Inhalt konzentrieren. Das ist besonders wichtig, wenn man das Color Grading nicht nur als letzten Feinschliff versteht, sondern als Teil eines durchdachten Workflows.

Vorbereitung für das Color Grading

Bevor ich mit dem Grading beginne, muss das Material technisch vorbereitet sein. Das bedeutet für mich vor allem, dass die Schnittfassung schon steht und die grundlegende Reihenfolge der Szenen festgelegt ist. So kann ich mich später im Grading auf die Bildwirkung konzentrieren, statt ständig noch am Schnitt zu verändern.

Die Vorbereitung fürs Color Grading ist also eine Art Zwischenstufe: Das Video ist schon strukturiert, aber noch nicht final gestaltet. In diesem Zustand kann man sehr gut sehen, welche Szenen zusammenpassen und wo eventuell noch Anpassungen nötig sind. Für mich ist das wichtig, weil das Grading nur dann sinnvoll funktioniert, wenn die Grundlage stimmt.

Erste technische Korrekturen

Noch bevor ich an kreative Farblooks denke, habe ich erste technische Korrekturen vorgenommen. Dazu gehört zum Beispiel, dass ich Helligkeit, Kontrast und allgemeine Bildbalance prüfe. Solche Korrekturen sind wichtig, damit das Material überhaupt eine gute Ausgangsbasis für das eigentliche Grading bekommt.

Mir ist dabei besonders aufgefallen, dass man technische Korrekturen und kreatives Grading nicht miteinander verwechseln sollte. Erst wenn das Bild technisch sauber ist, kann man bewusst mit Farben, Stimmung und Stil arbeiten. Genau diese Reihenfolge macht den Prozess für mich logisch und nachvollziehbar.

Was ich dabei gelernt habe

Für mich waren diese Arbeitsschritte deshalb sehr wichtig, weil ich hier gemerkt habe, wie eng Schnitt und Farbgestaltung miteinander verbunden sind. Ein gut vorbereiteter Clip lässt sich später viel leichter graden als ein chaotisches oder schlecht strukturiertes Projekt. Genau deshalb sehe ich diesen Teil als eine der wichtigsten Phasen meines gesamten Semesterprojekts.

#4 – Der Videodreh

Der Videodreh war für mich der Moment, in dem sich gezeigt hat, wie schnell aus einer Idee ein praktisches Problem werden kann. Am Anfang hatte ich vor allem Schwierigkeiten mit den Kameraeinstellungen, weil mir ein kleiner, aber sehr wichtiger Fehler passiert ist: Ich dachte, ich hätte meine Nachtszenen in Log gefilmt, aber das war nicht der Fall.

Ablauf des Drehs

Zu Beginn wollte ich eigentlich verschiedene Szenen ausprobieren, vor allem auch Nachtaufnahmen. Das hat aber nicht so funktioniert, wie ich es mir vorgestellt hatte, weil ich erst später gemerkt habe, dass die Einstellungen nicht so gespeichert waren, wie ich dachte. Dadurch musste ich viel Zeit damit verbringen, zu verstehen, was genau schiefgelaufen war.

Als ich den Fehler endlich gefunden hatte, war klar, dass ich die Kamera nicht mehr lange behalten konnte. Genau deshalb habe ich mich dann für die Vlog-Idee entschieden. Das war für mich die praktischste Lösung, weil ich so schneller drehen konnte und nicht erst bis spät am Abend auf gutes Licht oder Nachtszenen warten musste. Ich konnte also direkt loslegen und trotzdem genug Material für mein Projekt sammeln.

Kameraeinstellungen

Die Kameraeinstellungen waren am Anfang die größte Herausforderung. Ich wollte bewusst in einem Format filmen, das sich später gut für das Color Grading eignet, aber genau da ist mir der Fehler passiert. Ich hatte angenommen, dass die Aufnahmen in Log aufgenommen wurden, obwohl das nicht so war.

Gerade bei einem Projekt, bei dem man später mit Farbe arbeiten will, ist das natürlich ein Problem. Erst durch langes Nachforschen und Kontrollieren ist mir aufgefallen, was falsch eingestellt war. Das hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, die Kameraeinstellungen vor jedem Dreh noch einmal genau zu überprüfen, statt sich auf die Erinnerung zu verlassen.

Lichtverhältnisse

Die Lichtverhältnisse waren sehr unterschiedlich, je nachdem, welche Szene ich drehen wollte. Die Nachtszenen wären für mein ursprüngliches Konzept eigentlich spannend gewesen, weil sie eine andere Stimmung erzeugen. Gleichzeitig sind sie aber auch schwieriger zu kontrollieren, vor allem wenn man wenig Zeit hat und noch nicht ganz sicher mit den Kameraeinstellungen ist.

Mit dem Vlog wurde das Ganze einfacher, weil ich nicht mehr auf einen bestimmten Zeitpunkt am Abend angewiesen war. Ich konnte Szenen am Morgen und unterwegs filmen, also unter Lichtbedingungen, die natürlicher und flexibler waren. Das war für mich hilfreich, weil ich mich dadurch mehr auf das eigentliche Drehen konzentrieren konnte und weniger auf technische Probleme.

Probleme beim Filmen

Das größte Problem beim Filmen war definitiv mein Fehler mit den Einstellungen. Ich dachte zuerst, ich hätte alles richtig vorbereitet, und genau deshalb habe ich den Fehler nicht sofort bemerkt. Als ich dann merkte, dass die Nachtszenen nicht wie geplant aufgenommen wurden, war das natürlich frustrierend.

Trotzdem war dieser Fehler am Ende auch ein wichtiger Lernmoment. Ich habe gemerkt, dass man beim Filmen nicht nur kreativ denken muss, sondern auch sehr genau arbeiten muss. Ein kleiner Fehler kann später große Auswirkungen auf das ganze Projekt haben, besonders wenn es um Color Grading geht.

Warum gutes Ausgangsmaterial wichtig ist

Für Color Grading ist gutes Ausgangsmaterial extrem wichtig, weil man beim Grading nicht alles retten kann. Wenn das Bild schon falsch aufgenommen wurde, fehlen oft wichtige Bildinformationen oder die Szene wirkt später schwerer bearbeitbar. Genau deshalb ist die Qualität des Rohmaterials so entscheidend.

Ich habe durch meinen eigenen Fehler besonders stark gemerkt, wie sehr die Vorbereitung über das spätere Ergebnis entscheidet. Wenn Kameraeinstellungen, Licht und Aufnahmeformat stimmen, hat man im Grading viel mehr Möglichkeiten. Wenn das Material aber schon vorher Probleme hat, wird die Nachbearbeitung schnell komplizierter.

Was ich beim nächsten Dreh anders machen würde

Beim nächsten Dreh würde ich auf jeden Fall noch genauer kontrollieren, ob alle Einstellungen wirklich so gespeichert sind, wie ich sie brauche. Vor allem würde ich mich nicht darauf verlassen, dass ich etwas „eh schon richtig“ eingestellt habe. Eine kurze Kontrolle vor dem Dreh wäre für mich in Zukunft Pflicht.

Außerdem würde ich mir wahrscheinlich früher ein einfaches und realistisches Konzept überlegen, damit ich nicht zu viel Zeit mit zu vielen Varianten verliere. Der Wechsel zum Vlog war am Ende zwar hilfreich, aber er kam auch erst, nachdem ich schon einiges ausprobiert und wieder verworfen hatte. Beim nächsten Mal würde ich schneller auf eine praktikable Idee setzen, damit mehr Zeit fürs eigentliche Drehen und später fürs Grading bleibt.

#3 – Planung des Videoprojekts

Am Anfang meines Semesterprojekts war ich mir nicht sofort sicher, wie mein Videoprojekt genau aussehen soll. Ich wusste nur, dass ich das Color Grading praktisch lernen möchte und dafür ein kleines eigenes Video drehen will. Während der Planung habe ich mich ungefähr viermal umentschieden, weil ich einerseits möglichst viel ausprobieren wollte, andererseits aber auch realistisch bleiben musste. Das Projekt sollte in einem Rahmen bleiben, der sich in diesem Semester tatsächlich umsetzen lässt.

Idee des Videos

Meine ursprüngliche Idee war es, ein kleines persönliches Video zu drehen, das nah an meinem Alltag ist. Am Ende habe ich mich für einen simplen Vlog entschieden, der meinen Morgen zeigt: vom Aufstehen bis zu meinem Weg in die FH. Diese Entscheidung fand ich passend, weil das Material dadurch alltäglich, ehrlich und gleichzeitig vielseitig genug ist, um mit Farben und Stimmung zu experimentieren.

Ich wollte bewusst kein großes, kompliziertes Projekt machen, sondern etwas, das ich gut selbst umsetzen kann. Gerade bei einem Semesterprojekt ist es für mich wichtig, dass die Idee nicht nur kreativ klingt, sondern auch praktisch machbar bleibt. Ein Vlog bietet dafür einen guten Rahmen, weil ich mit einfachen Alltagsszenen trotzdem verschiedene filmische Wirkungen ausprobieren kann.

Storyboard oder Konzept

Auch wenn ich kein klassisches, streng durchgeplantes Storyboard gemacht habe, hatte ich doch ein klares Grundkonzept. Ich wollte eine kleine Bewegung vom privaten Raum in den öffentlichen Raum zeigen: zuerst das Aufstehen, dann das Fertigmachen und schließlich der Weg zur FH. Diese kleine Struktur gibt dem Video eine Art Anfang, Mitte und Ende, ohne zu kompliziert zu werden.

Während der Planung habe ich gemerkt, dass ich eher in Bildern und Stimmungen denke als in einer starren Abfolge. Deshalb habe ich mein Konzept mehr als flexible Orientierung verstanden. Ich wollte genug Freiheit haben, um beim Drehen spontan zu reagieren, aber trotzdem einen roten Faden behalten.

Welche Stimmung das Video vermitteln soll

Für mich sollte das Video eine ruhige, persönliche und leicht beobachtende Stimmung haben. Der Morgen ist oft ein Moment zwischen Müdigkeit und Aktivwerden, und genau diese Atmosphäre wollte ich einfangen. Das Video sollte also nicht übertrieben dramatisch wirken, sondern eher ehrlich und nah am Alltag sein.

Gleichzeitig war es mir wichtig, dass das Video nicht langweilig oder rein dokumentarisch aussieht. Durch das Color Grading wollte ich versuchen, aus alltäglichen Bildern etwas Gestalterisches zu machen. Die Stimmung sollte deshalb ruhig bleiben, aber trotzdem visuell interessant sein.

Welche Farben und welchen Look ich anstrebe

Bei den Farben wollte ich vor allem mit einem Look arbeiten, der natürlich bleibt, aber nicht komplett neutral wirkt. Ich habe mich dabei für einen Stil interessiert, der eher weich, leicht kühl und etwas filmisch aussieht. Gerade Morgenszenen geben dafür gute Möglichkeiten, weil Licht und Farben je nach Uhrzeit schon eine eigene Wirkung haben.

Mir war wichtig, dass der Look nicht zu bunt oder zu stark bearbeitet wirkt. Ich wollte eher mit subtilen Veränderungen arbeiten, also mit Kontrast, Farbstimmung und Lichtwirkung. Besonders spannend fand ich den Kontrast zwischen den ruhigen Innenaufnahmen am Morgen und dem Weg nach draußen, wo das Licht und die Umgebung automatisch mehr Dynamik bringen.

Planung der Drehorte

Die Drehorte waren eigentlich relativ einfach, weil ich mich für eine sehr alltägliche Route entschieden habe. Ein Teil des Videos spielt bei mir zuhause, der andere Teil auf dem Weg zur FH. Genau diese Mischung hat mir gefallen, weil sie nah an meinem Alltag liegt und trotzdem verschiedene Bildsituationen bietet.

Für mich war wichtig, dass die Orte nicht perfekt oder aufwendig sein müssen. Gerade durch die Einfachheit entsteht ein ehrlicher Charakter. Außerdem konnte ich so mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen arbeiten, was für das spätere Grading spannend war. Innenräume, Straßen, Gehwege und die Umgebung der FH geben jeweils andere Farben und Kontraste.

Vorbereitung der Kameraeinstellungen

Bei den Kameraeinstellungen habe ich schon vor dem Dreh überlegt, wie ich das Material möglichst gut für das spätere Color Grading aufnehme. Ich wollte bewusst darauf achten, dass die Aufnahmen genug Bildinformationen enthalten und nicht schon zu stark „fertig“ aussehen. Das war mir wichtig, weil ich beim Grading möglichst viel selbst gestalten wollte.

Außerdem habe ich versucht, die Einstellungen so konstant wie möglich zu halten, damit das Material später besser zusammenpasst. Gerade wenn man verschiedene Orte und Lichtstimmungen filmt, ist es hilfreich, auf eine einheitliche Basis zu achten. Für mein Projekt war das besonders relevant, weil ich nicht nur ein schönes Video machen wollte, sondern auch das Lernen und Ausprobieren im Vordergrund stand.

Was ich bei der Planung gelernt habe

Die Planung hat mir gezeigt, dass ein Videoprojekt nicht nur aus dem eigentlichen Filmen besteht. Schon vorher muss man viele Entscheidungen treffen: Was will ich erzählen? Wie viel kann ich realistisch umsetzen? Welche Stimmung passt zu meinem Thema? Und wie kann ich das so planen, dass ich später beim Color Grading genug Spielraum habe?

Gerade mein Hin und Her bei der Storyline war am Ende nicht nur anstrengend, sondern auch hilfreich. Ich habe dadurch gemerkt, dass ich am liebsten vieles ausprobieren würde, aber trotzdem eine klare Grenze brauche, damit das Projekt fertig wird. Genau diese Balance zwischen Experiment und Struktur war für diesen Schritt am wichtigsten.

#2 – Recherche und Grundlagen des Color Gradings

Bevor ich mit meinem eigenen Videoprojekt angefangen habe, wollte ich zuerst verstehen, was Color Grading eigentlich genau ist. Mir war zwar klar, dass es etwas mit Farben im Film zu tun hat, aber je mehr ich mich damit beschäftigt habe, desto deutlicher wurde: Color Grading ist nicht nur „Farben schöner machen“, sondern ein eigener kreativer und technischer Schritt in der Postproduktion. Besonders wichtig war für mich auch die Unterscheidung zwischen Color Correction und Color Grading, weil beide Begriffe oft verwechselt werden, aber nicht dasselbe meinen.

Was ich über Color Grading recherchiert habe

Bei meiner Recherche habe ich gelernt, dass Color Grading im Grunde dazu dient, einen bestimmten Look oder eine Stimmung im Bild zu erzeugen. Es geht also nicht nur darum, Fehler zu korrigieren, sondern auch darum, Atmosphäre, Emotionen und einen visuellen Stil zu gestalten. In vielen Erklärungen wird betont, dass zuerst oft die technische Korrektur eines Bildes kommt und danach erst die kreative Gestaltung. Genau das hat mir geholfen, den Ablauf besser zu verstehen: erst ein neutrales, ausgewogenes Bild schaffen, dann bewusst mit Farben arbeiten.

Außerdem habe ich gemerkt, dass Color Grading stark mit dem Zuschauergefühl zusammenhängt. Warme Farben können Nähe, Licht oder Geborgenheit vermitteln, während kühle Töne eher Distanz, Ruhe oder Spannung erzeugen können. Das war für mich interessant, weil ich dadurch verstanden habe, dass Farben im Film nicht zufällig sind, sondern oft gezielt eingesetzt werden.

Geschichte des Color Gradings

Die Geschichte des Color Gradings ist eng mit der Entwicklung des Films selbst verbunden. Früher wurde die Farbgestaltung noch analog im Labor oder direkt bei der Filmbearbeitung beeinflusst, später kamen dann digitale Systeme dazu. Der große Unterschied war, dass man durch digitale Postproduktion viel mehr Kontrolle über einzelne Einstellungen und Bildbereiche bekam. Dadurch wurde Color Grading nicht nur präziser, sondern auch kreativer.

In älteren Workflows stand vor allem die technische Verbesserung des Bildes im Vordergrund. Heute geht es aber viel stärker um die bewusste Gestaltung eines filmischen Looks. Für mein Projekt ist das spannend, weil ich mich nicht nur auf Technik konzentriere, sondern auch auf die Frage, welche Wirkung mein Bild am Ende haben soll.

Wichtige Begriffe

Ein wichtiger Teil meiner Recherche waren die Grundbegriffe, die man im Zusammenhang mit Color Grading ständig hört. Dazu gehören vor allem LUTs, Log, Rec.709, Kontrast und Sättigung.

  • LUTs sind Farbumwandlungen oder Lookup Tables, die bestimmte Looks auf ein Bild anwenden oder Farben in ein anderes Farbsystem übersetzen.
  • Log bezeichnet ein flaches, kontrastarmes Kamerabild, das mehr Farbinformationen speichert und deshalb gut für die spätere Bearbeitung geeignet ist.
  • Rec.709 ist ein Standardfarbraum für Video, der oft als Ziel für die Ausgabe dient.
  • Kontrast beschreibt den Unterschied zwischen hellen und dunklen Bildbereichen und beeinflusst stark die Bildwirkung.
  • Sättigung meint, wie intensiv oder farbig ein Ton wirkt; geringe Sättigung wirkt oft grauer oder matter.

Besonders hilfreich fand ich auch die Grundlagen zu Helligkeit, Farbton und Sättigung. Diese drei Aspekte helfen dabei, Farben überhaupt systematisch zu beschreiben. Ohne dieses Verständnis wäre es für mich viel schwerer gewesen, mit dem Grading bewusst zu arbeiten.

Welche Tutorials und Kurse ich nutze

Für meinen Einstieg habe ich verschiedene Lernquellen angesehen. Besonders hilfreich waren kurze Tutorials auf YouTube und Instagram, weil sie die wichtigsten Begriffe direkt und verständlich erklären. Zusätzlich habe ich mir Einführungen und Grundlagenartikel angeschaut, die den Unterschied zwischen primärer und sekundärer Farbkorrektur erklären. Für das praktische Arbeiten ist es mir wichtig, nicht nur theoretisch zu lesen, sondern auch direkt zu sehen, wie andere Colorist:innen ihre Einstellungen aufbauen.

Ich nutze vor allem Tutorials, die den Workflow Schritt für Schritt zeigen: zuerst Bild korrigieren, dann den Look gestalten und schließlich den Gesamteindruck anpassen. Das gibt mir eine gute Orientierung für mein eigenes Projekt, weil ich so nicht planlos in die Bearbeitung starte.

Am Anfang hatte ich vor allem diese Fragen:

  • Am Anfang hatte ich vor allem diese Fragen:
  • Was ist der Unterschied zwischen Color Correction und Color Grading?
  • Welche Rolle spielen LUTs wirklich?
  • Warum werden Log-Aufnahmen überhaupt verwendet?
  • Was bedeutet Rec.709 genau?
  • Wie viel muss man technisch verstehen, bevor man kreativ arbeiten kann?
  • Wann wirkt ein Grading natürlich, und wann wirkt es zu stark?

Diese Fragen waren für mich wichtig, weil sie zeigen, dass Color Grading nicht nur ein „Filter-Thema“ ist, sondern ein Zusammenspiel aus Technik, Wahrnehmung und Gestaltung. Je mehr ich dazu gelesen habe, desto klarer wurde mir, dass ich nicht sofort perfekte Ergebnisse erwarten sollte. Viel wichtiger war für mich, zuerst die Grundlagen zu verstehen und dann mit kleinen Schritten zu experimentieren.

Fazit für meinen Lernprozess

Die Recherche hat mir gezeigt, dass Color Grading ein sehr breites Feld ist, in dem Technik und Kreativität eng zusammenarbeiten. Ich habe gelernt, dass ein gutes Grading nicht einfach nur bunt oder filmisch aussieht, sondern bewusst eingesetzt wird, um eine bestimmte Wirkung zu erzeugen. Gerade für mein Semesterprojekt ist das eine gute Grundlage, weil ich jetzt weiß, worauf ich beim Filmen und beim späteren Bearbeiten achten muss.

Für mich ist dieser Blogbeitrag deshalb vor allem ein Zwischenstand: Ich habe die wichtigsten Begriffe verstanden, passende Lernquellen gefunden und erste Fragen formuliert, die ich in den nächsten Arbeitsschritten weiterverfolgen werde.

#1 – Ideenfindung

Im Verlauf des Semesters möchte ich meinen Lernprozess im Bereich Color Grading dokumentieren. Dabei geht es mir vor allem darum zu zeigen, was ich ausprobiere, was funktioniert und wo ich Probleme habe. Der Blog soll dabei helfen, meine Entwicklung Schritt für Schritt festzuhalten.

Mir ist es wichtig, dass man meinen Prozess gut nachvollziehen kann. Das bedeutet, dass ich nicht nur fertige Ergebnisse zeige, sondern auch Zwischenschritte, Fehler und Veränderungen. Gerade beim Color Grading kann sich ein Bild durch kleine Anpassungen stark verändern, und genau das möchte ich sichtbar machen. So kann ich selbst besser verstehen, was ich gemacht habe, und andere können sehen, wie sich ein Look entwickelt.

Ein großer Teil meines Projekts wird auch darin bestehen, Probleme zu erkennen und Lösungen zu finden. Am Anfang werde ich wahrscheinlich oft unsicher sein, zum Beispiel bei der richtigen Belichtung, bei Farben oder beim Umgang mit verschiedenen Tools in DaVinci Resolve. Auch das Arbeiten mit verschiedenen Clips, die nicht gleich aussehen, könnte schwierig werden. Besonders beim Shot Matching stelle ich mir vor, dass es herausfordernd sein wird, mehrere Einstellungen einheitlich wirken zu lassen. Diese Schwierigkeiten gehören für mich aber ganz klar zum Lernprozess dazu.

Um meine Fortschritte besser zu zeigen, möchte ich auch mit Vorher-Nachher-Vergleichen arbeiten. So kann man direkt sehen, was sich durch das Color Grading verändert hat. Das hilft nicht nur anderen beim Verstehen, sondern auch mir selbst, um meine Arbeit besser einschätzen zu können. Ich möchte außerdem versuchen, meine Entscheidungen kurz zu erklären, also warum ich bestimmte Farben verändert habe oder warum ich mich für einen bestimmten Look entschieden habe.

Ein weiterer wichtiger Punkt für mich ist, einen eigenen Workflow zu entwickeln. Am Anfang werde ich wahrscheinlich noch viel ausprobieren und nicht genau wissen, in welcher Reihenfolge ich arbeiten soll. Mit der Zeit möchte ich aber eine Struktur finden, die für mich funktioniert. Dazu gehört zum Beispiel, zuerst eine saubere Farbkorrektur zu machen und danach erst mit dem eigentlichen Look zu arbeiten. Auch der Umgang mit Nodes wird dabei eine große Rolle spielen, da ich damit noch wenig Erfahrung habe.

Ich denke, dass vor allem die technischen Aspekte am Anfang schwierig sein werden. Programme wie DaVinci Resolve bieten sehr viele Möglichkeiten, die schnell überfordernd wirken können. Auch Begriffe und Funktionen sind oft neu für mich. Besonders gespannt bin ich auf die Arbeit mit S-Log Footage, da ich das bisher noch nie gemacht habe. Ich vermute, dass es am Anfang nicht leicht sein wird, ein gutes Ergebnis zu bekommen, aber genau deshalb möchte ich es lernen.

Trotzdem sehe ich das Ganze nicht nur als Herausforderung, sondern auch als Chance. Ich beschäftige mich bewusst mit einem Bereich, den ich bisher eher vermieden habe. Dadurch kann ich neue Fähigkeiten entwickeln und mich insgesamt verbessern. Color Grading ist ein wichtiger Teil der Filmproduktion, weil es die Stimmung und Wirkung eines Films stark beeinflusst. Genau das finde ich spannend und möchte ich besser verstehen.

Ein weiterer Fokus meines Projekts ist es, verschiedene Looks auszuprobieren. Ich möchte sehen, wie sich Farben auf die Wirkung eines Bildes auswirken und wie man gezielt bestimmte Stimmungen erzeugen kann. Dabei werde ich auch darauf achten, wie Farben zusammenwirken, zum Beispiel warme und kalte Töne oder starke Kontraste. So kann ich Schritt für Schritt ein Gefühl dafür entwickeln, wie ich Bilder bewusst gestalten kann.

Außerdem möchte ich meine theoretischen Kenntnisse ein bisschen in die Praxis umsetzen. Ich habe mich ja schon damit beschäftigt, dass Farben in verschiedenen Kulturen unterschiedliche Bedeutungen haben. Jetzt interessiert mich, wie man solche Überlegungen auch im Color Grading anwenden kann. Das heißt, ich möchte nicht nur „schöne Bilder“ machen, sondern auch darüber nachdenken, welche Wirkung dahinter steckt.

Am Ende des Semesters hoffe ich, dass ich mich im Bereich Color Grading deutlich verbessert habe. Ich möchte sicherer im Umgang mit der Software werden und besser verstehen, wie ich einen bestimmten Look erreiche. Gleichzeitig ist es mir wichtig, dass ich meinen eigenen Lernprozess gut dokumentiert habe. Der Blog soll zeigen, wie ich gearbeitet habe, was ich gelernt habe und wie sich meine Fähigkeiten im Laufe der Zeit verändert haben.

Death: Grease Pencil Pt.2

My laptop is powerful enough, so I don’t know why it’s lagging so hard. But this is what I have to work with:

I also had to figure out how to Fill the hard way – I rage quit yesterday until I found this tutorial today https://youtu.be/ea8K9liJn3o?si=j0SM8niBWPJHzA1J where I learned that it’s just a simple button…

This is the result with GP teeth.

Now I want to figure out 1) how to change to color of the teeth and 2) how to not make it always be on top of the model.

Output Analysis and Reflection

This last post is dedicated to reflect on this semester’s project – and give some insight into what became of it!

Now, since I produced a reel-type short video on the topic of map projections and Greenland as my creative part of this semester’s task, I also wanted to publish this video to gather some insight into if this is something a public audience would find interesting. 

For that purpose, I developed a little design framework for myself and transformed two of my existing social media accounts on YouTube and Instagram accordingly.

Because my focus in creating this content was to make interesting, appealing visuals paired with science-related information, I ultimately decided on renaming my accounts to „cinematic.science“. 

I changed the bio and profile pictures before finally posting the reel to both platforms. In order to better understand the performance of each, I should mention that the Instagram account had around 226 followers and I had previously used it for sharing my artworks, however, it hadn’t been in use for multiple years. I figured it would be a good opportunity to use this account as it already had an existing audience and hoped that they would accept the change in direction.

The YouTube Account, while also being existent, is one that I had not used previously and sat at 0 followers and 0 videos, so I knew that I would start from scratch there. 

Before posting, I did do some research on what social network algorithms like in terms of posting times, captions and hashtags – however, I am not entirely sure that my implementation of these suggestions helped with the performance of the content. Still, I tried to incorporate supposed effective posting times and caption suggestions (shorter, key-word focused) into my publishing process and ended up posting the first video in the beginning of July.

Overall, the results after publishing the video on both accounts varied, however that was to be expected due to the difference in followers.

I would say that the „success“ was mediocre, the YouTube video garnered 283 views as of today, 1 follower and 2 likes. 

The Instagram reel performance was a little better, with gathering 950 views, 32 likes, 4 comments and 17 new followers (opposed to 3 lost followers), which is considerably better but I would also attribute this to the fact that I shared the video on my personal account that has a lot more followers and probably had the effect that people that know me personally interacted with it. 

I think it leaves room for improvement, but I also believe that building a community based on publishing content of this sort takes time, as there needs to be a baseline trust and reliability in the authenticity of the shared information, so I will definitely try to continue to publish content and see where that journey takes me.

I actually did publish another post, this time it was less informative and more trend-based but tailored to my topics, as I did a „your birth-month – your xy“ post based on map projections. This was a carousel (multi-slide) static posting on Instagram only, which did not receive as many interaction and was also seen by less people(575), accumulating a total of 12 likes and no comments, suggesting that this might be too niche or not appealing enough to my audience. I suppose that further testing will reveal which formats prove to be effective. 

The posts and profiles were set up can be found here:

https://www.instagram.com/cinematic.science

https://www.youtube.com/@cinematicsciences

Overall, my conclusion is that getting into this entire research – recording – editing – publishing process is A LOT. There is much more to consider than „just“ filming a video, playing around with edits and putting it out there. I suppose that I underestimated the amount of resources it would take to some extent because the researching and breaking it down into digestible pieces part takes some effort, since I also only wanted to publish something I knew was well researched and reliable. Still, I had a lot of fun diving into all of these little topics and testing out what I could achieve with my setup and my ideas, and it definitely motivated me to keep going and do more even though the results purely based on social media metrics aren’t yet overwhelmingly positive. I did receive some personal feedback from friends and colleagues that was very positive, so I plan on continuing on my way, gather more experience and collect further feedback that can continuously be integrated into new content.

Dissemination practices

As teased in one of my previous blog posts, I wanted to give more detailed insights into dissemination practices. I do believe that this will help me understand the scientists side of things more, as I was previously more focused on developing content for the general public. And while that goal remains the same, I believe that it is crucial to understand how scientists try to communicate their topics and to find a way that bridges the gap between the scientific and non-scientific community.

A 2020 article by Tony Ross-Hellauer et. al. published ten simple rules for innovative dissemination of research, which will now briefly be explained. These ten recommendations were compiled via multidimensional research activities and have the goal to provide primarily researchers with an entry point to more innovative dissemination practices, allowing them to choose methods and tools according to their audience, requirements and skills. 

Rule 1: Get the basics right

In order to be able to communicate effectively, it is necessary to have clarity in some aspects: one needs to define objectives, define the potential target group(s), messages and methods of engagement and communication. Also, a dissemination plan should be created to strategically outline the project goals.

With defining objectives, the authors essentially mean the purpose and goal of the dissemination – what is a researchers motivation, what should be achieved with it? This step is essential for planning further activities.

This step goes hand in hand with defining the target audience and who to reach with ones research – having clarity in who the stakeholders are will also determine what they need in order to receive the information. The same goes for developing the key messages, as these need to be planned accordingly in order to be communicated to a specific group.

Rule 2: Keep the right profile

The authors suggest establishing a unique identity, both online and offline, for a research project or individual researchers – be it through the usage of websites, personal social media accounts, academic social networks or other, as this will help in increasing visibility. Creating a brand and having a visual identity not only can have an impact in the public’s perception and accumulating esteem within the scientific community.

Rule 3: Encourage participation

Inviting research audiences to engage and collaborate in order to create a collaborative, collective endeavor is suggested. Participatory approaches can be anything from games through including the public in the research process.

Also, frequent and early dissemination, i.e. by updating followers on social media, publishing progress blogs or tell the public about early findings can in turn mean early feedback. So, to sum up, including not only researchers but also citizens and other audiences outside of the academic circle can increase a project’s societal impact.

Rule 4: Open science for impact

Open science is definitely as knowledge that is share and developed via collaborative networks in a transparent and accessible way and is rooted in the principles of transparency and equitable participation. Practices include, for example, open access to publications, open source software, open research data, citizen science, or open educational sources.  Open Access publications can have a larger impact as they are widely available and can be reused and explored further. Therefore, dissemination can be considered a core element of the open science approach.

Rule 5: Remix traditional outputs

Research articles or books can be consider traditional research outputs. The authors suggest that innovative dissemination practices should complement these traditional tools in order to boost impact. Publishing press releases, blog posts or nonspecialist summaries alongside the traditional outlets can be a great way of reaching more people with one’s research and which also might get picked up by media outlets who are often interested in science-related stories. 

Rule 6: Go live

There are multiple ways of translating dissemination into in-person activities outside of specialized conferences. Science slams, TED talks science shops or science festivals offer different ways of interacting with various audiences. Reaching out to key stakeholders is also encouraged, as policy-makers or thought leaders have the power of making change happen and personal conversation might be a powerful tool to support collected evidence on a topic. 

Rule 7: Think visual

Currently, dissemination is still largely done via writing or spoken word. Including visual elements can be a strong tool in helping the audience understand and interpret research. The most logical approach is, of course data visualization, a practice that has been used for a long time. However, the means of visualizing data have changed throughout time and offer some new possibilities such as smart graphs and infographics. Science comics, video abstractor even artistic interpretations are ways of depicting science in a way that might just be memorable – and therefore stronger in impact.

Rule 8: Respect diversity

Diversity within the academic discourse has always included discussions about cultural backgrounds, gender, ethnicities, ideologies, digital literacy and economic diversity. It is important to not only raise awareness about diversity issues but to also grant higher visibility to underrepresented minorities in research. And in terms of communication, there should always be the consideration of how to appropriately and respectfully reach the right audience – because research should be reaching everyone that it might affect. Helpful tools to achieve this is defining a code of conduct or contributing guidelines. 

Rule 9: Find the right tools

Contrary to traditional dissemination methods, innovative dissemination often requires a different skillset and other resources. A Hub created by OpenUP offers a catalogue of innovative dissemination services researchers can use and list resources that range from data visualization, outreach and publishing to event organization, archives, and crowdsourcing opportunities. 

There are other initiatives like this in order to support researchers in their dissemination and widen public scientific engagement.

Rule 10: Evaluate, evaluate, evaluate.

Dissemination activities should constantly be monitored and evaluated in regards to their effectiveness and impact. Analyzing why or why not certain tactics do or do not work is crucial in order to identify effective practices and allow researchers to be strategic in using them. 

Evaluation should be based on a combination of qualitative and quantitative indicators and could include interviews, questionnaires, or observations for measuring impact.

All these dissemination guidelines made me realize that I, myself, might need to re-evaluate my research approach. I need to decide where I want to put my focus in my further research – to support the scientists in their science communication skills and develop formats that might be applicable for them or to independently find ways of communicating science to the non-scientific community outside of dissemination goals.

This blogpost is majorly based on this PLOS article: 

Ross-Hellauer, Tony, Jonathan P. Tennant, Viltė Banelytė, Edit Gorogh, Daniela Luzi, Peter Kraker, Lucio Pisacane, Roberta Ruggieri, Electra Sifacaki, and Michela Vignoli. “Ten Simple Rules for Innovative Dissemination of Research.” PLOS Computational Biology 16, no. 4 (2020): e1007704. https://doi.org/10.1371/journal.pcbi.1007704.

Resolume Arena and Wire creations Part 3/3

Part 3: Complementary Colorize and Glow

After my Generate26 VJ performance, I felt like it was time to update my “Dancing Lines” Wire patch.

Updated Version:

Through the performance, I myself thought this patch is lacking diversity. Since making a patch that is always adjustable was the whole point, I went back into Wire and began experimenting. Eventually, instead of trying out each and every node and see what happens, I took a step back and thought about what I’ve learned in regular (good) old After Effects. There, I’ve learned that it is ok to cheat about anything and everything and that the name of an effect doesn’t indicate all its possibilities.

Then I thought maybe a blur could create a fake glow effect. Thus, I did some research about Wire nodes and found out that the so-called “Bloom” node is basically just an adjustable Gaussian blur. This quickly created the effect I wanted. However, I wasn’t fully satisfied with the look yet. As the dancing lines were still just white even with the new glow effect.
To change this, I started a new patch. This time, an effect patch for Arena instead of a source because I want to use the effect for multiple projects in the future.

This effect patch entails a way to pick a color in the color picker feature I built into the Wire patch. The idea of the effect is not to pick a color like blue and then receive, e.g., blue dancing lines but to receive the complementary color of the picked color. So when the club lights are blue, I pick the color blue, and the dancing lines become orange or yellow, depending on the shade of blue I pick.
Here is a short video that shows the updates: