Formel 1 Onboard-Kameras: Wirkung, Funktion & Anwendung

Man kennt sie nicht nur aus den Live-Übertragungen, sondern auch aus der bekannten „Drive to Survive“ Netflix-Serie: spektakuläre Onboard-Aufnahmen der Formel 1 Autos. Die Rennwagen sind rundum mit kleinen Kameras ausgestattet, die diese Bilder ermöglichen. Auch deshalb zählen die Übertragungen von Formel 1 Rennen auch zu einer der technisch anspruchsvollsten Produktionen im internationalen Sport. Dabei liefern die Onboard-Bilder nicht nur einen neuen Blickwinkel für das Publikum, sondern auch wichtige Daten für Analysen, Teams und offizielle Kontrollen.

Technisches Reglement der FIA 

Die FIA, die Fédération Internationale de l’Automobile, ist die oberste Autoritäre im Motorsport und schreibt somit auch die technischen Regularien vor. Dazu gehört auch, dass jedes Formel 1 Auto an bestimmten Positionen Kameras und -haltungen aufweisen muss. Laut diesem Reglement müssen insgesamt sieben Positionen vorhanden sein, an denen Kameras oder Kameragehäuse angebracht sein können. Einige Positionen sind dabei fest vorgeschrieben. Dazu gehört beispielsweise die Kamera im Helm des Fahrers. Es gibt aber auch sogenannte „dummy housings“ am gesamten Fahrzeug, die Platz für optionale Kameras bieten. Alle Kameras bzw. Gehäuse müssen dabei in Größe, Form und Masse einheitlich sein. Diese Vorgaben dienen nicht nur den Fernsehausstrahlungen, sondern gewährleisten ein Mindestmaß an Standardisierung für alle Teams, sodass keine Wettbewerbsvorteile zum Beispiel durch aerodynamisch unterschiedliche Kamerapositionierungen entstehen. 

Kamerapositionen

Es gibt mehrere Positionen, an denen die Kameras an den Autos angebracht werden. Meistens sind diese folgende: 

  • Top-Cam, auch “T-Cam” genannt: Die T-Cam befindet sich oberhalb des Fahrers, meist auf oder über dem Roll Hoop hinter dem Cockpit. Sie liefert sowohl Front- als auch Rückansichten und ist die dominanteste Kamera im TV-Bild 
  • Halo-Kamera:  Oft ist eine Kamera in der Nähe des Halo-Sicherheitsbügels angebracht, die direkt auf den Fahrer gerichtet ist und Einsichten in Lenkarbeit und Sichtfeld gibt 
  • Front- oder Nase-Kamera: Diese Kamera befindet sich direkt am Vorderteil des Autos für die Sicht nach vorne  
  • Seiten- und Heckkameras: An den Seiten des Monocoques oder anderen Karosseriepunkten sind ebenfalls Kamera angebracht, die zur Erfassung verschiedener Winkel und der Umgebung hinter dem Auto dienen 

Anwendung des Onboard-Footages 

Die Onboard-Kameras wurden eigens für diese Anwendung entwickelt und müssen unter extremen Bedingungen arbeiten. Die Autos – und somit auch die Kameras – sind während eines Rennens hohen Beschleunigungen, Vibrationen, Hitze, Schmutz und Feuchtigkeit ausgesetzt. Außerdem müssen die Kameragehäuse aerodynamisch optimiert werden, damit ihr Luftwiderstand und die Turbulenzen so niedrig wie möglich sind. Gleichzeitig müssen diese Kameras auch Unfälle und Aufpralle überstehen. 

Die Onboard-Kameras verfügen über Linsen und Bildsensoren, die optische Signale aufnehmen, welche dann in ein digitales Signal umgewandelt werden. Dieses digitale Signal wird dann für die Fernsehübertragungen (oder anderwärtige Verwendungen) vorbereitet und mit zusätzlichen Filtern verbessert. Außerdem besitzen die Kameras einen Schutzfilmmechanismus, der sich bei Feuchtigkeit oder Verschmutzungen automatisch über die Linse legt. Dieser Mechanismus wird durch Sensoren und andere Mechanismen im Kamerasystem gesteuert und sicher die Bildqualität. So sind die Onboard-Aufnahmen auch bei Regen oder starken Verschmutzungen gut erkennbar. 

Sobald die Daten fertig sind, sendet die digitale Verarbeitungseinheit im Auto selbst die Videodateien an die Empfängerstationen. Dabei wird ein ebenfalls integriertes Übertragungssystem verwendet. Auch der Transponder des Rennautos spielt dabei eine wichtige Rolle. Dieser sammelt nicht nur wichtige Daten, wie Zeit oder Ortung, sondern kann gleichzeitig auch Befehle an die Kameras übermitteln. Dazu gehört zum Beispiel das Aktivieren des Films oder das Sortieren von Daten. Über eine Antenne im Auto wird das Videosignal dann an die Empfängerstationen am Streckenrand geschickt, die dieses mittels vieler Bodenantennen dann an ein zentrales Übertragungszentrum leiten. Dieses ist dann abschließend für die Bilder und den Ton verantwortlich, die im internationalen TV gezeigt werden. 

Dieses Übertragungszentrum wird zentral von einem Produktionszentrum in London geleitet bzw. gesteuert. Dort wählen die Mitarbeiter:innen zwischen bis zu 120 verschiedenen Kamerafeeds aller Onboard- und Streckenkameras aus, was in der weltweiten Ausstrahlung übertragen bzw. gezeigt wird. In Echtzeit wird so entschieden, welche Kamerasignale an das Publikum gesendet werden. Onboard-Kameras kommen oft dann ins Spiel, wenn es besonders spannende oder spektakuläre Ereignisse, wie Overtakes oder Unfälle, gibt. Dabei können auch gut Telemetriedaten oder Kommentare in das Footage mit eingearbeitet werden, was den Zuschauer:innen einen noch besseren Einblick ermöglicht. 

Fazit

Onboard-Kameras haben maßgeblich verändert, wie das Publikum gewissen Sportarten wahrnimmt. Sie vermitteln ein Echtzeit-Gefühl der Athlet:innen und bauen eine engere emotionale Verbidnung für das Publikum auf. Gleichzeitig liefern sie vor allem in der Formel 1 strategische Analysen und zeigen (sportliche) Entscheidungen aus verschiedenen Perspeltiven. 

Quellen

Fédération Internationale de l’Automobile. (2025). 2024 Formula 1 technical regulations – Issue 2. https://www.fia.com/sites/default/files/fia_2024_formula_1_technical_regulations_-_issue_2_-_2023-08-31.pdf 

Formula1-Dictionary.net. (2025). Transponder and camera. https://www.formula1-dictionary.net/transponder_and_camera.html formula1-dictionary.net

MotorsInside.com. (2023). In English: How do onboard cameras work in Formula 1?https://www.motorsinside.com/en/f1/news/32243-in-english-how-do-onboard-cameras-work-in-formula-1motorsinside.com

YouTube. (n.d.). How F1’s Onboard Cameras Work [Video]. YouTube. https://www.youtube.com/watch?v=SidxhQj04Os  

Dieser Text basiert auf Literaturvorschlägen von Perplexity pro und wurde von ChatGPT korrigiert. Alle Inhalte wurden von mir selbst auf Richtigkeit und Relevanz überprüft und der Text selbst wurde von mir erstellt.

A short analysis of meetup: an event-based social network

A term for such an app discussed in the previous blogpost has been named as “Event-based social networks” (EBSN) in a paper written by Xingjie Liu et. al. in 2012. They are here defined as a service that offers both online and offline social interactions. 

One of the social networks mentioned was meetup. On meetup you can join events created by event hosts or individuals. I decided to look around a little on the website by creating an account. Similar to other dating or “befriending” apps, you enter your intentions of usage, picking a minimum of three interests, personal information such as birthday and gender. 

Events

There is a wide variety of events, ranging from conference talks by companies to small local book clubs hosted by individuals. Users are able to create and look for events based on a long list of event types, such as dancing, games, support & coaching, science & education, etc. What Liu et. al. discusses in their paper is the cold-start problem. This means how events are in a limited timeframe and one can only show interest from when the event is added to when it is finished (Liu et. al., 2012). In meetup I see that it is possible to create events that happen weekly and one can choose which date you would like to participate in, which in a way helps battle this problem. However, I can see the cold-start problem being a relevant problem if you wish to find people to go to an event with you at the last minute.

Personalisation & Connection

The personalisation of your profile is slightly limited. You have the opportunity to add a bio, display your selected interests, your groups, relationship status, which industry you work in, and add your social media. You are also able to pick which lifestage you are currently in, although they are slightly limited. The website does not focus on showing who you are through images as it only allows for one picture, your profile picture. Although I could see this being slightly positive in the sense that it does not lead to an unrealistic display of peoples lives, I believe images can help users to show their personality better. 

What I noticed on meetup is that its primary function is on the creation of events and groups. There is no function to find people and make friends. So instead of looking for people you look for an event that suits you. You are however able to click on event hosts names, and chat. When joining a group you also see a list of group members which you can also chat with, but this is, however, behind a paywall. Which leads us to privacy and security,

Privacy & Security

Putting certain features behind a paywall forces users to give up information, such as your bank or credit card, which will then be linked to your account leading to a possible indirect identification. This makes it slightly more difficult to be anonymous and creates a barrier for people who would like to misuse the application. 

Although, as mentioned, the paywall can be an indirect identificator meetup offers no verification process when signing up to use it for free. I believe this makes it harder for users to be able to trust others as creating a fake account is extremely simple. As a privacy setting you are also able to choose who can contact you (users, group members, organizers). Which all in all does protect one much as it is, for example, quite easy to join groups with a new account.

References

Liu, X., He, Q., Tian, Y., Lee, W. C., McPherson, J., & Han, J. (2012, August). Event-based social networks: linking the online and offline social worlds. In Proceedings of the 18th ACM SIGKDD international conference on Knowledge discovery and data mining (pp. 1032-1040).

Action-Cameras als One-Shot-Werkzeug in Sportdokumentationen

Immer wieder sieht man in Sportdokumentationen die Perspektive der Sportler:innen, was vor allem durch kleine Actionkameras wie beispielsweise GoPros möglich ist. Vor allem im Motorsport ist es üblich, Onboard-Perspektiven der Fahrer:innen zu zeigen, um dem Publikum einen Hauch des Fahrgefühls zu zeigen. Ursprünglich wurden Actionkameras zur Erfassung „extremer Aktivitäten“ entwickelt. Sie haben sich allerdings weit darüber hinaus etabliert und ermöglichen heutzutage eine neue Art des visuellen Storytellings – vor allem aus dokumentarischer Sicht. Dadurch wurde die Produktionsweise von Dokumentationen nicht nur technisch revolutioniert, sondern auch narrativ und ästhetisch. Es gibt nun neue Blickwinkel, Perspektiven und (immersive) Betrachtungsweisen.

Vorteile von Action-Cameras

Action-Cameras haben die traditionelle Kameraarbeit revolutioniert und neue filmische Perspektiven möglich gemacht. Sie zeichnen sich vor allem durch ihre kleine Größe, ihre hohe und einfache Mobilität, die Robustheit und die leichte Montage aus. Die Innovation von Action-Cameras, wie beispielsweise eben GoPros, haben dazu geführt, dass sich die Möglichkeiten für dokumentarische Produktionen erweitert haben. Aus der sonst klassischen Perspektive einer Schulterkamera sind nun Multi-Perspektiven, neue und nicht-lineare Blickwinkel und neue visuelle Möglichkeiten geworden. Dadurch werden vor allem auch Sportdokumentationen transformiert: Authentizität, Immersion und Dynamik wurden erschaffen. Vor allem auch die geringe Größe der Kameras erlauben eine nahe Platzierung zum Beispiel an Körperteilen, Fahrzeugen oder Sportausrüstungen. One-Shot bzw. Onboard-Aufnahmen werden nun unter extremen Bedingungen möglich. Filmcrews sind nicht mehr auf statische bzw. schwere Kameras angewiesen, mit denen sie sich dauerhaft bewegen müssen, sondern können diese Dynamik aus unmittelbarer Nähe filmen. Vor allem Sportdokumentationen leben von Bewegungen – für das Genre sind Action-Cameras ein riesen Vorteil, um Zuschauer:innen weiter in seinen Bann zu ziehen. 

Subjektivität, Perspektive und Identifikation

Action-Cameras haben ein großes Potenzial Subjektivität zu vermitteln. Die kleinen Kameras filmen die „Ich-Perspektive“ der Akteur:innen – im Fall von Sportdokumentationen Sportler:innen – und erschaffen durch ungewöhnliche, nahe Positionen eine intensive Identifikation zwischen Zuschauer:innen und Protagonist:innen. Bilder werden durch das weite Sichtfeld und die physische Nähe zum Ereignis nicht mehr nur zu einer Form der Informationsübertragung, sondern zu einem Teil des Erlebnisses selbst. In Sportdokumentationen bringen diese subjektiven Perspektiven das Publikum sowohl visuell als auch emotional näher an die Athlet:innen heran: Sie befinden sich mitten im Geschehen. 

Actionkameras können aber nicht nur die „Ich-Perspektive“, sondern auch die sogenannte „Third-person-view“ erzeugen. Dabei produzieren sie eine weitere Perspektive, die weder subjektiv noch objektiv ist. Diese Third-Person-View bzw. -Perspektive ist somit eine hybride Form zwischen Beobachter:innen-Perspektive und Teilnehmer:innen-Perspektive. 

Action-Cameras im Sport

Action-Cameras dienen auch als methodische Werkzeuge in Sportdokumentationen. Die POV-Kameras, wie sie auch genannt werden, erfassen emotionale, soziale und köperliche Aspekte des Sports, da sie die Protagonist:innen in Bewegung aufnehmen, während sie sich selbst bewegen. Dabei verschmelzen das Kamerabild mit der Erfahrung bzw. Erwartung der Zuschauer:innen. Da Sportdokumentationen immer wieder mit der Herausforderung konfrontiert werden, komplexe Bewegungsabläufe und gleichzeitig emotionale Ereignisse filmisch überzeugend darzustellen, haben vor allem Action-Cameras einen besonderen Einfluss auf die Authentizität und Tiefe – sowohl im narrativen als auch visuellen bzw. ästhetischen Sinne. Sie dienen also nicht nur dazu dynamische Szenen darzustellen, sondern kreiieren auch selbst einen Spannungsbogen und ermöglichen es so, sportliche Leistungen in Echtzeit – und als One-Shot – darzustellen. Allerdings erfordert das Verwenden von Action-Cameras auch ein bewusstes Reflektieren filmischer Mittel. Subjektive Perspektiven müssen mit Bedacht in die narrativen Strukturen bzw. das Storytelling miteingebracht werden, damit sie auch die gewünschte Wirkung erzielen. 

Gleichzeitig dienen Action-Cameras auch noch der Sportwissenschaft. Durch ihre POV-Perspektive werden nicht nur neue visuelle Bilder ermöglicht, sondern sie sind auch noch eine wissenschaftliche Datenquelle. Wie bereits erwähnt, bewegen sich die Protagonist:innen – also die Träger:innen der Kameras – auch selbst, wodurch ihre Bewegung erfasst wird und so dokumentiert, analysiert und gedeutet werden kann. 

Beispiel „Lucha“ – eine Action-Camera-Dokumentation

Die Sportdokumentation „Lucha“ ist ein perfektes Beispiel für die Anwendung von Action-Cameras. Lucha ist der erste, nur mit einer GoPro aufgenommene Dokumentarfilm und begleitet Profi-Wrestler in Mexiko City. Dabei war das Ziel, die Profi-Sportler außerhalb des Scheinwerferlichts abzubilden und auch ihr Leben außerhalb des Rings authentisch darzustellen. 

Fazit

Action-Cameras haben sich zu einem wichtigen Werkzeug in der Film- bzw. Dokumentarfilmwelt entwickelt. Vor allem für Sportdokumentationen bringen sie viele Vorteile mit sich und ermöglichen neue, immersive Perspektiven für das Publikum. Gleichzeitig dienen sie dazu, One-Shot-Aufnahmen zu erzeugen, und das aus Positionen, die mit einer normalen Kamera nicht möglich gewesen wären. Gleichzeitig werden narrative Strukturen bzw. das Storytelling herausgefordert, neu zu denken und diese Perspektiven sinnvoll anzuwenden. 

Quellen

Bédard, P. (2015). Disembodied perspective: Third-person images in GoPro videos. Alphaville: Journal of Film and Screen Media, 9. https://www.alphavillejournal.com/Issue9/HTML/ArticleBedard.html 

Dux, S., Iseli, C., & Vitija, E. (2020). The impact of camera innovations on visual aesthetics in documentary films – A filmmakers’ perspective. EUROmedia2020 Conference Proceedings. https://papers.iafor.org/wp-content/uploads/papers/euromedia2020/EuroMedia2020_58483.pdf  

Evers, C. (2015). Researching action sport with a GoPro™ camera: An embodied and emotional mobile video tale of the sea, masculinity, and men-who-Surf (Kapitel). Routledge. https://eprints.ncl.ac.uk/216717  

French, G. (2016). Going pro: Point of view cameras in adventure sports research. Journal of Outdoor and Environmental Education, 19(1), 2–9. https://link.springer.com/article/10.1007/BF03400982  

„Lucha“ – der erste GoPro Dokumentarfilm (25. August 2018). GoPro News. https://gopro.com/en/us/news/lucha-libre-aaa-documentary?srsltid=AfmBOooslmEtGan-c-UyVn16KqA3QqbKE1WkithP6EI1CGQ4Vr7Y_E_a  

Dieser Text basiert auf Literaturvorschlägen von Perplexity pro und wurde von ChatGPT korrigiert. Alle Inhalte wurden von mir selbst auf Richtigkeit und Relevanz überprüft und der Text selbst wurde von mir erstellt.

Second round of interviews

4: 60 year old man  

Works from home, loves new technology, a lot of daily screen time. 

Have you heard the term “doomscrolling” before? 
Yes, I’ve come across it online. 

What does it mean to you? 
A side effect of modern information overload. 

How often do you find yourself doomscrolling? 
Occasionally, especially during news-heavy periods. 

What kinds of content do you tend to doomscroll? 
Mainly technology, global politics, and economic trends I would say. 

What usually triggers you? 
Curiosity and wanting to stay updated. 

Are there certain situations or moods? 
During work breaks or late evenings at home. 

How do you feel while doomscrolling? 
Mentally stimulated but also tense. 

How do you feel when you stop? 
Often aware that instead of spending my break scrolling on my phone, i should have given my brain a proper break. 

Do you feel it serves a purpose? 
Yes, staying informed feels important to me. 

Have you tried to reduce it? 
I’ve tried replacing it with podcasts or long-form articles, but I did still spend a lot of time scrolling. 

What pulls you out of it? 
Meetings, work tasks, or eye strain. 

Looking back, how does it affect your life? 
I think it contributes to mental fatigue more than I’d like to admit. 

5: 61 year old woman

Partially on sick leave, works part-time from home. 

Have you heard the term “doomscrolling” before? 
Yes, and I immediately recognized myself in it. 

What does it mean to you? 
Scrolling even when you know you should stop. 

How often do you doomscroll? 
Almost every day. 

What kinds of content do you tend to doomscroll? 
News, health-related topics, social media posts. 

What usually triggers you? 
Fatigue and lack of energy to do anything else. 

Are there certain situations or moods? 
When I’m too tired to rest properly but too restless to stop. 

How do you feel while doomscrolling? 
Sort of numb at first, then guilty. 

How do you feel when you stop? 
Tired, guilty and sort of useless.  

Do you feel it serves a purpose? 
It fills time when I dont have anything to do, but it also steals my time when I actually have something I should be doing.  

Have you tried to stop or reduce it? 
Yes, but when I’m exhausted, scrolling feels like the easiest option. 

What pulls you out of it? 
Physical discomfort or realizing how much time has passed. 

Looking back, how does it affect your mental health? 
I think it increases my tiredness and makes it harder to recover. 

6: 70 year old man 

Retired, lot of free time. Mainly uses Facebook to stay in touch with old friends.

Have you heard the term “doomscrolling” before? 
No, not really. But i can imagine what it is about.  

What does it mean to you? 
Would assume scrolling through negative news and discussions online, awaiting an inevitable doom.  

How often do you find yourself scrolling through negative or distressing content? 
A few times a week. It’s not constant, but I often spend more time than I intend to. 

What kinds of content do you tend to doomscroll? 
Mostly news articles shared on Facebook, political posts, and comment sections. I rarely watch videos as I’m not interested in humorous or entertaining content. 

What usually triggers you to start doomscrolling? 
Usually I just log on to check notifications from updates from friends, and then something catches my attention. 

Are there certain situations or moods that make you doomscroll more or less? 
I do it more when I’m alone and don’t have much planned. When I’m busy or social, I dont check social media. 

How do you usually feel while you’re doomscrolling? 
At first I feel interested and engaged, but over time I become bored of it and somewhat discouraged. 

How do you feel when you stop? 
Often more heavy-hearted than before I started. 

Do you feel like doomscrolling serves a purpose for you in the moment? 
Yes, it gives me a sense of staying informed and helps pass the time. 

Have you ever tried to stop or reduce your doomscrolling? 
I’ve tried to be more mindful of how long I spend on Facebook, but it’s not easy to stick to it. 

What usually pulls you out of a doomscrolling session? 
Realizing that I have spent a lot of time on it, or simply feeling tired of reading negative content. 

Looking back, how do you think doomscrolling affects your mental health, mood, or daily life overall? 
I don’t think it affects me as much as it might do younger people. For me Facebook is important for maintaining social connections, so I don’t want to give it up completely. 

5 rules for friendly luminaires

a street with shielded luminaires
Credit: Lampas / Photo by Torben Eskerod, from DarkSky

DarkSky International has published guidelines for environmentally friendly fixtures. They were developed by lighting engineers and designers to reduce glare and light trespass, while mantaining maximal functionality and safety. If a fixture respects these Five Principles of Responsible Outdoor Lighting, it earns the DarkSky Approved seal.

different examples from unshielded to shielded luminaires
Shielding can make a big difference in avoiding light spills, Utah State University
  1. Useful — fixtures should only be installed where they are needed;
  2. Targeted — the light beam should point downward and be appropriately shielded to avoid spills;
  3. Low level — the brightness should be as low as possible and reflection from bright surfaces should be taken into account;
  4. Controlled — timers, motion detectors and dimmers should be used, so that the light only stays switched on when it is needed, dimmed when possible, and turned off when not needed;
  5. Warm-colored — shorter wavelength (blue-violet) light should be limited, as it scatters much more intensely in the atmosphere than longer wavelength lights (red/yellow) and causes visual discomfort.
comparison between unshielded sodium lights (2016) and shielded LED (2021) in Dunedin, New Zealand
The effect of shielded vs. unshielded street lights on light pollution in Dunedin, New Zealand, Reddit

Apta Lighting Design Studio recommends a color temperature below 3000 K. They also state that LEDs and Compact Fluorescent Lights (CFLs) are better alternatives to conventional incandescent bulbs, thanks to their low luminance that does not compromise visibility. These bulbs also consume less energy.

Understanding the Kelvin scale, different colours and temperatures
A colour temperature below 3000 K is recommended, My Planet Led

There are four categories of luminaires, depending on location and purpose:

  • Residential Luminaires, for homes
  • Commercial Luminaires, for business properties and public buildings (schools, hotels, and government buildings)
  • Pedestrian Comfort Luminaires, which create a more comfortable experience for pedestrians
  • Sea Turtle Sensitive Luminaires, which do not disrupt the natural navigation system of turtles

As Sea Turtle Conservancy explains, sea turtles are disturbed by artificial light because babies are driven towards the brightest light source after hatching. The brightest horizon used to be the one on the side of the ocean as opposed to the dark sand dunes, but due to artificial lighting they are mislead.

a baby turtle crawling toward artificial light
Hatchlings crawl toward light sources; if these are artificial, they get disoriented, Sea Turtle Conservancy

Producers can apply to receive the DarkSky approval by filling out a form on their website. The list of approved fixtures can be found on their website, with the option to filter them based on usage, technical properties and brands.

screenshot of the DarkSky approved luminaires page
DarkSky approved luminaires

Der Netflix-Effekt bei Sportdokumentationen – warum funktioniert dieses Seriengenre so gut?

Seit einigen Jahren gibt es ein „neues“ Genre in der Streamingwelt, das immer beliebter wird: Sport-Dokuserien. Insbesondere auf Netflix gab es in den letzten Jahren einige Neuerscheinungen, die nicht nur die bereits bestehenden Fans des Sports erreichten, sondern auch völlig neue Zielgruppen generierten. Einige Beispiele dafür sind die Formel 1 Serie „Drive to Survive“, die Tennis-Doku „Break Point“ oder „The Last Dance“, eine Serie über die Basketballspieler der Chicago Bulls. All diese Dokuserien hatten – oder haben immer noch – einen deutlichen spür- und messbaren Einfluss auf die Kennzahlen des Sports und der Streamingplattformen selbst. Zuschauerbindungen wachsen, immer mehr Fans werden rekrutiert und das Genre bietet einen großen wirtschaftlichen Mehrwert für alle Beteiligten. 

Fan Recruiting: Neue Zielgruppen und Fans

Die traditionellen Formen der Sportübertragung im Fernsehen, wie etwa Live-Übertragungen aus dem Stadion oder simples lineares Fernsehen, haben durch die Digitalisierung immer mehr an Attraktivität verloren. Das ist vor allem bei den jüngeren Zielgruppen deutlich spürbar. Streamingplattformen bieten durch Sport-Dokumentationen eine einfache Lösung für dieses Problem, in dem sie zwar über die sportlichen Ereignisse berichten, aber gleichzeitig noch weit darüber hinaus gehen. Dem Publikum werden Einblicke hinter die Kulissen der Sportler:innen geboten und es bekommt gleichzeitig eine emotionale und bindende Nähe zu den Athlet:innen, Teams und dem Gesamtereignis des Sports. Das ist ein großer Unterschied zu klassischen Sport-Übertragungen. Zuschauer:innen haben das Gefühl, einen persönlicheren Zugang zu den großen Sportler:innen zu bekommen: Unbekannte Geschichten und Gesichter fühlen sich plötzlich so vertraut an. Menschen interessieren sich oft nicht primär für die sportlichen Leistungen, sondern oft für die Menschlichkeit und die Geschichte dahinter. Dadurch werden emotionale Bindungspunkte geschaffen, die vor allem auch für jüngere Zielgruppen zu einem Schlüssel der Identifikation werden.  

Damit bieten Sportserien nicht nur einen Unterhaltungswert, sondern haben auch konkrete Auswirkungen auf die Zuschauer:innen. Neue Fans werden rekrutiert, während gleichzeitig bestehende Gruppen stärker gebunden und deren Engagement erhöht wird. Gerade jüngere Zielgruppen erfahren dadurch einen immersiven Effekt, der dazu beiträgt, dass die Verbindung zwischen Sportart und Publikum noch emotionaler, intensiver und involvierter ist. Die Zuschauer:innen bekommen nun das Gefühl, nicht mehr nur Fan, sondern Teil der Geschichte zu sein. Auch die Zielgruppen, die vorher keinen Bezug zu gewissem Sport hatten, entwickeln durch das Genre eine Affinität zur Sportart selbst. Ein gutes Beispiel dafür ist die Formel 1 Serie „Drive to Survive“, die das vor allem in den USA deutlich spürbar zeigte. 

Storytelling als Schlüssel zum Erfolg

Ein weiterer zentraler Erfolgsfaktor für die Beliebtheit von Sportdokumentationen ist das Storytelling. Die Serien zeichnen sich dadurch aus, dass es sorgfältig konzipierte Spannungsbögen gibt, die weit über das reine Berichten eines Sportereignisses hinausgehen. Den Zuschauer:innen wird ein intimer, persönlicher Einblick mit narrativer Tiefe und einem hohen Produktionswert geboten, was nun zu einer neuen Form der Sportberichterstattung geworden ist. Sport-Serien kombinieren mehrere Dinge: 

  • Behind the Scenes: Athlet:innen werden persönlicher gezeigt und auch abseits des Scheinwerferlichts der Sportart selbst
  • Humanisierung der Sportler:innen: Die Sportler:innen werden mit all ihren Stärken und aber auch Schwächen gezeigt
  • Dramaturgie und hohe kinematografische Qualität 
  • Vielschichtiges Storytelling: Auch ohne viel (Sport-)/(Vor-) Wissen kann das Publikum mitfühlen und in die Geschichten eintauchen

Wirtschaftlicher Mehrwert 

Nicht nur für die Sportarten, Athlet:innen und Zuschauer:innen bieten Sportdokumentationen Vorteile. Auch die Streamingplattformen ziehen einen erheblichen medienökonomischen Mehrwert daraus. Allein „Drive to Survive“ generierte für Netflix jahrelang ein signifikantes Umsatzpotenzial. Analysen ergeben, dass allein zwischen 2020 und 2024 nur durch die Sportserie über 290 Millionen US-Dollar Umsatz generiert wurden. 

Gleichzeitig bietet das Genre der Sportserien eine kosteneffizientere Alternative zu den teuren Rechten der Live-Übertragung. Streamingplattformen stehen im direkten Wettbewerb mit Sportrechten, wodurch es durch die Option der Sportserien einen klaren strategischen Vorteil für den Streamingmarkt gibt. 

Ein entscheidender Faktor für die steigende Beliebtheit von Sport-Dokuserien war tatsächlich der Einfluss der Corona-Pandemie. Das Genre startete genau zur gleichen Zeit wie Covid – eine Zeit, in der Live-Sportereignisse sowieso weitgehend ausfielen. So wandten sich Zuschauer:innen Streamingplattformen zu, wenn sie nach sportbezogenem Content suchten, und diesen dann auch dort fanden. 

Zukünftige Herausforderungen 

Derzeit schweben Sport-Dokuserien auf einer Erfolgswelle. Doch trotz der großen Beliebtheit steht das Genre vor einer Herausforderung. Das Risiko der Überproduktion und Übersättigung des Marktes besteht, was dazu führen kann, das einzelne Serien entweder weniger herausstechen und nicht mehr so stark konsumiert werden, oder die Qualität darunter leidet. Gleichzeitig müssen Produzent:innen darauf achten, dass das Gleichgewicht zwischen authentischen Dokumentationen und dem Unterhaltungswert aufrecht erhalten bleibt. 

Notiz der Autorin: Hier findet man eine Liste inkl. Trailer der 13 “besten” Sportdokus auf Netflix

Quellen

Goncalves, D. (2023). Are sports documentaries creating new fans? LaSource. https://www.lasource.io/news/are-sports-documentaries-creating-new-fans LaSource

Hamilton, C. (2025). Netflix is beating the streaming competition at leveraging sports documentaries. TheWrap. https://www.thewrap.com/netflix-sports-documentaries-subscriber-revenue/ TheWrap

Smith, R. (2024). What makes Netflix sports series so compelling: A blueprint for adventure documentaries. Roo Smith. https://roosmith.com/blog/what-makes-netflix-sports-series-so-compelling-a-blueprint-for-adventure-documentariesRoo Smith

Normand, C. (2022). Docu-series: The new solution for recruiting sports fans? SportHeroes Blog. https://blog.sportheroes.com/docu-series blog.sportheroes.com

Dieser Text basiert auf Literaturvorschlägen von Perplexity pro und wurde von ChatGPT korrigiert. Alle Inhalte wurden von mir selbst auf Richtigkeit und Relevanz überprüft und der Text selbst wurde von mir erstellt.

Approach 1.1: The Chaos Game

The Chaos Game is popular in youth work in German-speaking countries because it combines elements such as movement, team spirit, and creativity.

How the game works: The players are divided into several groups of 4-5 people. At the beginning of the game, they have the task of making a game piece from at least 3 objects they have found. Once this is on the playing field, they can roll the dice. The numbers 1 to 40 are hidden on small stickers in a predefined area (alternatively, depending on the desired duration of the game, the numbers 1 to 30 or 1 to 50 can also be hidden. The level of difficulty can be influenced by the choice of hiding places). There are 40 squares on the game board. The players have the task of finding the number that is on their current square. Once they have found the number, they must tell the jury where it is hidden. This statement is checked against a list of hiding places. If the statement is correct, the players are given a task that they must complete in order to be allowed to roll the dice again. These tasks are usually creative tasks, such as performing a short play, building a human pyramid, writing a poem on a specific topic, or drawing a portrait of the jury. The tasks could be modified in physical education classes so that they mainly promote physical activity. For example, students could be asked to fetch five orange objects from the other end of the sports field, perform a choreographed dance, or do a handstand. They could also be sent to stations where they have to practice on the high bar or do the long jump, for example.

The group that reaches the goal first wins.

This approach could very easily be implemented in a similar way, but here too the question arises as to how the exercises could be monitored.

https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgVw54wZBjF8QQIJGUCe4yW0_0AkXsvDVyFbKmePsfQ_kWOGOXK71oG1WKIPUBzJw-jOWPmkne9oc2j1ByWZ5XdqHiLg7u8zBOfuntkqftp5u9oqfHazV7fJrENsA2vBF1S2nuWBSIZ3a3Y/s1600/chaosspielwebsite.jpg

What alternatives could be offered in physical education classes?

Gamification

Definition:

Gamification is the transfer of game-like elements and processes to non-game contexts with the aim of changing behavior and increasing motivation among users.

https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/gamification-53874

Classic, highly performance-oriented games in physical education, such as dodgeball or Brennball, could be replaced by decentralized group games. In traditional games of this kind, individual students are often the center of attention for the entire class, which can lead to embarrassment and feelings of shame. Games in which many actions take place simultaneously and attention is distributed among several groups are more suitable. This reduces the focus on the individual and promotes a more relaxed, inclusive playing situation.

Approach 1: A sports game

How can athletic performance be integrated into a game? Can principles from well-known board games be transferred to real life? Which games are particularly suitable for physical education because they promote physical activity?

Settlers of Catan:

About Settlers of Catan:

Settlers of Catan is one of the most popular board games from the 1990s and was developed by the german game designer Klaus Teubner.

“Klaus Teuber (1952–2023) was one of the most successful game designers in the world. His many award-winning games have thrilled millions of people around the globe. His most successful game was first released in 1995: CATAN – The Game, which won the Game of the Year award in the same year. With this game, he shaped the genre of “German board games.” The game has now been translated into over 40 languages and is sold in around 70 countries.”

https://www.catan.de/sites/default/files/2025-03/4002051684655_CAT_NE_Basis34_Manual_DE_web.pdf

Settlers of Catan could be brought to the sports field. The basic principle is that the students are divided into groups and play against each other. The aim of the game is to build a city/settlement. By performing athletic tasks/exercises, the students can acquire raw materials (e.g., high jump to win ore) and exchange them for buildings or infrastructure elements at the building authority. Each building is worth a certain number of victory points, which are added up at the end of the game. There could also be a resource station where quiz questions about sports are asked, which could be used to educate students about exercise and health, for example.

The following questions arise when implementing the game in physical education classes:

What could the stations look like?
There is only one teacher, which means that the stations cannot be supervised in person. How can the stations be implemented digitally so that all important functions are fulfilled?

What tasks do the raw material stations need to fulfill?
Explain the rules and scoring system, act as referee, count points, distribute raw materials.
To do this, the raw material cards must be digitized. Each group must have an “account” where the number of raw materials acquired is stored. This account must be readable at the building authority.

Is there a combat zone?
The raw materials must be transported through a combat zone where students can be attacked by students from opposing teams. A successful attack results in a confrontation. The winner receives/keeps the raw materials.

What equipment will be used? What analog elements might there be?

Is there an overview map that can be shown using a projector?
This would allow each group to position themselves strategically on the playing field at the start. This could be near certain resource stations, for example.

What is the best way to divide the groups? Randomly or according to performance (mixed teams)?

What exercises can be implemented as stations?
The stations should ideally be spread across the sports field. Tasks that can be performed alone are suitable, such as high jump, long jump, long throw, sprinting, somersaults, etc.

How can the performance of the exercises be monitored?

Why is Settlers of Catan suitable for sports education?

Settlers of Catan encourages individual action and interaction among students. They must communicate with each other, reach agreements, and find solutions together, rather than competing solely in direct performance comparisons. This strengthens social skills and reduces social pressure. Many actions take place simultaneously. There is no permanent focus on individual players, as is often the case in classic competitive games. This makes weaker or insecure students feel more confident, which reduces feelings of shame and increases their willingness to participate. Collecting resources, achieving intermediate goals, and visible progress ensure a high level of intrinsic motivation. In physical education, movement tasks can be linked to these game mechanics so that physical activity is experienced not as a performance requirement but as part of a meaningful, playful overall concept.

First interviews

1: 10 year old girl 

Lives in Geneva, Switzerland. Uses a tablet freely and spends a lot of time on it. 

Have you heard the term “doomscrolling” before? 
No, not before you explained. 

What does it mean to you? 
I think it means when you keep scrolling and scrolling and don’t stop. 

How often do you find yourself scrolling through negative or distressing content? 
I think almost every day, because sometimes videos just come up even if I don’t search for them. 

What kinds of content do you tend to doomscroll? 
Short videos on YouTube Shorts, my mom won’t let me have Tiktok. Sometimes it’s videos about war or animals getting hurt. And people being mean in comments. 

What do yu think usually makes you doomscroll? 
When I’m bored. Like when my alone and my friends are busy. 

Are there certain situations or moods that make you doomscroll more or less? 
At night before bed I do it more because i dont want to sleep. Also when I feel lonely or when I’m not allowed to go outside. 

How do you usually feel while you’re doomscrolling? 
Kind of “icky”, curious but also scared. Sometimes my stomach feels weird, but I still  keep watching. 

How do you feel when you stop? 
A little sad. Sometimes I think about it when I try to sleep. 

Do you feel like doomscrolling serves a purpose for you in the moment? 
Maybe, i dont really know. 

Have you ever tried to stop doomscrolling? 
Not really. Sometimes my parents take the tablet away because i spend too much time on it. 

What usually pulls you out of a doomscrolling session? 
When my parents tell me to stop, when the battery dies, or when I get really tired and fall asleep. 

Looking back, how do you think doomscrolling affects your mental health or daily life? 
I think it makes me more scared about the world. Sometimes I worry about things that probably won’t happen to me 

2: 25 year old woman  

Management student from Trondheim Norway that enjoys spending time outdoors. Has a very old phone that barely works. 

Have you heard the term “doomscrolling” before? 
Yes, I’ve heard it, mostly from friends or social media discussions. 

What does it mean to you? 
Endlessly scrolling through negative news even though it makes you feel worse. 

How often do you find yourself doomscrolling? 
Rarely. Maybe twise a week. 

What kinds of content do you tend to doomscroll? 
Mostly big news events like climate change, wars, or political issues. 

What usually triggers you to start doomscrolling? 
Major events. If something big happens, I might check updates repeatedly. 

Are there certain situations or moods that make you doomscroll more or less? 
When I’m stressed or stuck indoors for a long time, I’m more likely to do it. 

How do you usually feel while you’re doomscrolling? 
Overwhelmed and frustrated. 

How do you feel when you stop? 
Relieved. I usually feel better once I put the phone away and go do something else. 

Do you feel like doomscrolling serves a purpose for you? 
Only in the sense that I want to stay informed. 

Have you ever tried to stop or reduce your doomscrolling? 
Yes. I consciously limit news and social media intake and rely more on summaries. 

What usually pulls you out of a doomscrolling session? 
My phone freezing, going for a walk, or realizing that i have spent way to much time on it. 

Looking back, how do you think doomscrolling affects your life? 
I think it affects me less than others because i do it so little, but when it happens, it definitely increases stress and frustration. 

3: 22 year old man  

From Trondheim Norway, currently unemployed, enjoys reading and watching gaming streams on YouTube. 

Have you heard the term “doomscrolling” before? 
Yes, I know the term pretty well. 

What does it mean to you? 
Getting stuck consuming negative content, even when it ruins your mood. 

How often do you find yourself doomscrolling? 
Probably every day or a few times a week at least. 

What kinds of content do you tend to doomscroll? 
Comment sections, gaming drama, news about the economy, politics, and sometimes world news. 

What usually triggers you to start doomscrolling? 
Im unemployed at the moment so having too much free time and feeling unmotivated. 

Are there certain situations or moods that make you doomscroll more? 
When I feel stuck or anxious about the future. 

How do you usually feel while doomscrolling? 
Detached at first, then slowly more pessimistic i guess. 

How do you feel when you stop? 
Drained and guilty. Like I wasted time. 

Do you feel like doomscrolling serves a purpose? 
In the moment it distracts me from stress, even though it replaces it with a different kind. 

Have you ever tried to stop or reduce it? 
I’ve tried setting time limits, but I only ignore them. 

What usually pulls you out of a doomscrolling session? 
A lot of the time hunger, fatigue, or sometimes i manage ro switch to a game or book. 

Looking back, how does doomscrolling affect your life? 
It makes me feel more stuck and less motivated to change my situation. 

Unterricht für Jugendliche VON Jugendlichen

Schulbuchliteratur wird von Expert:innen geschrieben, von Lehrpersonen, Wissenschaftler:innen, Professor:innen. Jugendliche und Kinder sind einem Unterricht ausgesetzt, der von Personen gestaltet wurde, die aus anderen Generationen kommen, anders kommunizieren, ein anderes Hintergrundwissen und Interessen haben. Ich möchte damit nicht ausdrücken, dass dies etwas Schlechtes ist und nicht funktioniert. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass zumeist in dem Prozess der Unterrichtsgestaltung keine Kinder und Jugendlichen miteinbezogen werden, obwohl diese die Zielgruppe sind.

Ich möchte in diesem Blogbeitrag die Möglichkeit erforschen den Unterricht von Jugendlichen erstellen zu lassen und gehe darauf ein, wie wichtig Partizipation im Klassenraum ist.

Warum ist aktive Beteiligung am Unterricht wichtig?

Aktive Beteiligung funktioniert dann, wenn Jugendliche nicht nur Zuhörer:innen des Unterrichtes sind, sondern die Rolle der Mitgestalter:innen einnehmen. Der Unterricht sollte Jugendliche dazu anregen selbst kritisch über Themen nachzudenken. [1] Dies funktioniert besonders, wenn im Unterricht vorgenommene Themen an ihre eigene Lebenswelt andocken und wenn Jugendliche selbst Verantwortung für das Gelernte übernehmen können. [2]

Doch warum ist eine aktive Beteiligung so wichtig? Naja, erstmal wegen des Lernerfolgs. Schüler:innen, die sich am Unterricht beteiligen weisen bessere akademische Leistungen auf. Engagement im Unterricht fördert die Motivation und ermöglicht das schnellere Erreichen von Zielen. Schüler:innen entwickeln bessere Fähigkeiten kritisch zu Denken und schwierige Zusammenhänge zu verstehen. [1]

Schüler:innen an der Gestaltung des Unterrichtes zu beteiligen gibt ihnen das Gefühl von „Ownership“. Sie sind plötzlich keine passiven Konsument:innen der Lehrmaterialien, sondern aktive Lernende, die mitunter das Sagen im Klassenraum haben. [2]

Aktive Beteiligung ist wichtig für das Wohlbefinden für Schüler:innen. Strategien, die Jugendlichen eine Stimme im Unterricht geben senkt den Schulfrust. Außerdem fördert es das Gefühl von Zugehörigkeit. Jugendliche trauen sich mehr zu und können ihre Fähigkeiten besser entwickeln. [3][4]

Aber was motiviert Jugendliche nun?

Nun, grundsätzlich schaut man sich an, was Jugendliche interessiert und womit sie viel Zeit verbringen. Das wäre einmal natürlich Social Media. TikTok, Instagram und Konsorten leben von kurzweiligen Inhalten und Trends, schnellem Scrolling und viel visuellen Inhalten. Jugendliche, die viel Zeit auf diesen Plattformen verbringen sind an dieses Muster gewöhnt und haben Schwierigkeiten im Unterricht, wenn dieser langsam aufgebaut ist. Bildungsangebote rund um Social Media empfehlen daher diese Muster nicht aus dem Unterricht auszuschließen, sondern sie bewusst zu thematisieren. [5][6]

Schüler:innen nehmen dann mit mehr Motivation am Unterricht teil, wenn die Inhalte an ihr eigenes Leben, an ihre Interessen und Wünsche anknüpfen. Außerdem wirken Wahlmöglichkeiten fördernd. Jugendlichen sollte das Gefühl gegeben werden, sie entscheiden sich bewusst dafür sich mit einem Thema tiefer auseinanderzusetzen. Auch der Einsatz von digitalen Tools, wie Handyvideos, Social Media, Online-Tests ist zu empfehlen, da sich die meisten Jugendlichen ohnehin in ihrer Freizeit viel damit beschäftigen. [1][5]

Strategien für einen aktiven Unterricht

Basierend auf dem Beitrag von Top Hat (34 Effective Student Engagement Strategies to Boost Learning in College Classrooms)[1], jenem von Jackson Best (20 Student Engagement Strategies for a Captivating Classroom)[2] und meinen eigenen Ideen liste ich nun einige Strategien auf, die zu einem aktiven Unterricht führen könnten.

Designer:innen aufgepasst: Diese Strategien sind nicht nur für Lehrpersonen relevant. Wer sich für die Gestaltung von Unterrichtsmaterialien aller Art interessiert findet in meiner Liste vielleicht den ein oder anderen Denkanstoß.

  • Den Klassenraum umdrehen: Schüler:innen finden sich selbst in der Rolle der Lehrperson wieder. Die Klasse wird in Gruppen aufgeteilt. In jeder Gruppe gibt es eine:n Spezielist:in zu einem Thema. Die Jugendlichen erklären sich dann reihum den Stoff. Die Lehrperson spielt die Rolle der Schüler:innen und stellt Verständnisfragen.
  • Social Media Content: Aufgabestellungen könnten Jugendliche dazu anregen selbst Social Media Content zu produzieren. So könnten Lernvideos oder Memes zu einem gewissen Thema entstehen.
  • Social Media Analysen: Jugendliche könnten über unterrichtsrelevante Themen auf Social Media recherchieren. Dabei müssen sie die Quellen kritisch bewerten.
  • „Fake-Feed“: Die Klasse erstellt zusammen einen fiktiven Instagram Feed zu einem Unterrichtsthema. Dazu werden Postings, Beitragstexte und Videos erstellt.
  • Das Schulbuch neu erfunden: Jugendliche analysieren ihre eigenen Schulbücher, reflektieren darüber was sie daran gut finden und was nicht und gestalten ein Kapitel daraus neu um.

Sicherlich gibt es noch viele weitere Ideen, die für mehr Partizipation im Unterricht führen. Als Mediendesignerin sehe ich hier vor allem viele Möglichkeiten mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und gemeinsam einen Art Leitfaden zu erstellen, wie der Unterricht, sowie Unterrichtsmaterialien aus ihrer Sicht aussehen sollen. Basierend auf den kreativen Ideen der Aufgabestellungen könnte man ein Schulbuch erstellen, das bereits diese Aufgaben enthält. Anstatt „schreibe einen Text über…“ oder „fülle diesen Lückentext aus“ könnte die Aufgabenstellung lauten „erstelle ein Reel zum Thema…“.

Quellen

  1. Top Hat Staff (09.12.2025): 34 Effective Student Engagement Strategies to Boost Learning in College Classrooms. In: Top Hat, https://tophat.com/blog/student-engagement-strategies/ (zuletzt abgerufen am 07.01.2026)
  2. Best, Jackson (18.06.2020): 20 Student Engagement Strategies for a Captivating Classroom, https://www.3plearning.com/blog/20-student-engagement-strategies-captivating-classroom/ (zuletzt abgerufen am 07.01.2026)
  3. Bolstad, Rachel: From “student voice” to “youth–adult partnerships”: Lessons from working with young people as partners for educational change. In: NZCER working paper. Familiey an Communities Engagement in Education (FACE) 2001, chrome-extension://efaidnbmnnnibpcajpcglclefindmkaj/https://www.nzcer.org.nz/sites/default/files/downloads/student-voice-youth-adult-partnerships_0.pdf [PDF], (zuletzt abgerufen am 07.01.2026)
  4. o.V. (31.10.2025): Youth Voice in Education Reform: Why It Matters? In: Learning and Developing HUB, https://ldhub.org.uk/youth-voice-in-education-reform-why-it-matters/ (zuletzt abgerufen am 07.01.2026)
  5. QOS (21.12.2025): Student Engagement Strategies: 10 Practical Approaches for Online Learning. In: Queen’s Online School, https://queensonlineschool.com/student-engagement-strategies/ (zuletzt abgerufen am 07.01.2026)
  6. ReachOut Australia (o.D.): Social media. In: ReachOut, https://schools.au.reachout.com/social-media (zuletzt abgerufen am 07.01.2026)