So jetzt geht’s in meine Zielgruppe…
Alter? Eigentlich egal. Ich habe gemerkt, dass ich meine Zielgruppe nicht wirklich über Alter definieren möchte.
Irgendwie fühlt es sich für mich falsch an zu sagen „meine Zielgruppe ist 25–35“ oder so, als wären alle Menschen in diesem Alter gleich. Das entspricht einfach nicht meiner Realität – weder in meinem Umfeld noch online.
Stattdessen interessiert mich viel mehr, wie Menschen denken, was sie fühlen und wofür sie sich interessieren.
Ich möchte Leute erreichen, die:
– offen für visuelle Experimente sind
– sich für Kunst, Design und Ästhetik interessieren
– sich inspirieren lassen wollen oder selbst kreativ sind
Und das hat meiner Meinung nach weniger mit Alter zu tun als mit Haltung.
Ich glaube auch, dass diese Art von Einteilung schnell in eine Richtung gehen kann, die eher einschränkend als hilfreich ist. Für mich fühlt es sich stimmiger an, meine Zielgruppe über gemeinsame Interessen und Werte zu definieren, statt über Zahlen.
Am Ende geht es für mich nicht darum, wie alt jemand ist, sondern darum, ob eine Verbindung entsteht.
Ich habe 3 personas definiert:
Persona 1: Alex (Designer/Künstler)
Alex ist selbst kreativ tätig und sucht ständig nach Inspiration, neuen visuellen Ansätzen und Menschen aus der Szene. Er nutzt Instagram aktiv, um andere Künstler:innen zu entdecken und sich weiterzuentwickeln.
Warum folgt er mich?
-Er findet meine Ästhetik spannend
-Er erkennt sich in meinem Prozess wieder
-Er könnte sich vorstellen, mit mir zu arbeiten
Was spricht ihn an?
-Einblicke in meinen kreativen Prozess
-Experimente, mutige visuelle Entscheidungen
-Persönliche Gedanken über Design & Selbstfindung
Potential:
-Ein gemeinsames Projekt
Persona 2: Sophia (arbeitet im Büro)
Sophie ist keine Designerin, aber sie liebt ästhetische Inhalte und moderne Kunst. Sie folgt Künstler:innen, weil sie sich inspirieren lassen möchte und gerne visuell „eintaucht“.
Warum folgt sie mich?
-meine Inhalte sind visuell ansprechend
-Sie spürt eine gewisse Persönlichkeit dahinter
-Sie fühlt sich emotional oder ästhetisch angesprochen
Was spricht ihn an?
-Starke visuelle Posts (Farben, Stimmung, Ästhetik)
-Authentische, nicht zu perfekte Inhalte
-kurze, verständliche Einblicke
Potential:
-Sie liked, teilt und verbreitet meine Inhalte
-Könnte in Zukunft auch Kunst/Merch kaufen
Persona 3: Marie (Die Kuratorin / Galerie)
Marie ist ständig auf der Suche nach neuen, jungen Positionen in der Kunst- und Designszene. Sie entdeckt Künstler:innen oft über Social Media oder Websites.
Warum interessiert sie sich für mich?
-meine Arbeiten haben eine klare visuelle Sprache
-meine Präsentation wirkt eigenständig und nicht generisch
-sie erkennt Potenzial für Ausstellungen oder Projekte
Was ist ihr wichtig?
-Klarheit in meiner künstlerischen Position
-Konsistenz in meinem visuellen Auftritt
-Professionalität (Website, Portfolio, Auftreten)
Potenzial:
-Einladung zu Ausstellungen
-Kooperationen
-Einstieg in die Kunstszene
Meine Zielgruppe ist für mich kein starres demografisches Konstrukt, sondern ein Zusammenspiel aus Interessen, Haltung und ästhetischer Wahrnehmung.
Im weiteren Verlauf meines Projekts möchte ich diese Definition nicht nur theoretisch festhalten, sondern durch meine Experimente auf Instagram und meiner Website weiter überprüfen und schärfen.
Am Ende geht es für mich nicht darum, wer genau zuschaut, sondern darum, ob eine Verbindung entsteht.
P.S. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich eher mit einer deutschsprachigen oder englischsprachigen Audience arbeiten möchte. Darüber werde ich mir noch Zeit nehmen, um nachzudenken!